KSVWieseck_120122_4c
+
Die Stadtwerke Gießen unterstützen das Damenteam des KC 87 Wieseck für weitere drei Jahre. Seit 2009 spielt die Mannschaft in der Bundesliga.

Starke Leistung

  • Vonred Redaktion
    schließen

(bf). Im ersten Pflichtspiel im neuen Jahr in der Kegel-Bundesliga der Damen kam der KC 87 Wieseck am Wochenende zu einem 4827:4632 (48:30/3:0)-Erfolg gegen Preußen Lünen. Ein spannendes Spiel durfte erwartet werden, zumal Wieseck zwei Akteurinnen nicht zur Verfügung standen.

Im Anfangsblock agierten Luisa Stark und Julia Weiser. Sie hatten es mit dem »Paradeblock« der Gäste zu tun. Zur Halbzeit mussten sie einen Rückstand von 56 Holz quittieren. Nachdem sich Weiser eine kurze Behandlungspause »gönnte« - gut, wenn sich unter den Fans eine Physiotherapeutin befindet -, kippte das Spiel zugunsten der Heimmannschaft. Auch wenn Wiesecks Starterinnen-Altmeisterin Renner, die mit 834 die Tagesbestzahl spielte, nicht halten konnten, brachten sie mit 808/8 und 807/7 (Stark) gute Zahlen von den Bahnen. Da Lünens Schmitz nicht wie gewohnt agierte, konnte ein kleines Plus von acht Holz notiert werden.

Die Schwestern Ann-Kristin Alexander und Sabrina Brill boten im Mittelblock ein hervorragendes Spiel. Während Brill (815/10) auf den ersten 60 Kugeln mit 429 Holz aufwartete, dann aber nicht mehr ganz anknüpfen konnte, zeigte Alexander über die gesamte Distanz ein ausgeglichenes Spiel und belohnte sich mit starken 829/11. Sie scheiterte nur denkbar an der Vorgabe aus dem ersten Block. Jedoch hatten die beiden mit ihren Gegnern (777/5, 752/2) keinerlei Probleme und konnten so einen beruhigenden Vorsprung von 123 Holz herausspielen.

Bis dato hatte Lünen vier Wertungen auf der Habenseite. Ein nicht geglaubter 3:0-Sieg war greifbar nahe. Im Schlussblock nahm neben Ramona Wilczek Cornelia Gebauer Aufstellung, da Sorrentino Di Bernardi und Vogel fehlten. Wilczek nahm Renners Zahl in Angriff. Auf der dritten Räumgasse blieben ihr jedoch die Neuner verwehrt und so reihte sie sich mit 813/9 in die ausgeglichene Wiesecker Leistung ein. Für Gebauer (755/3) galt es, zwei Gästezahlen zu überspielen, damit alle drei Punkte an der Lahn bleiben. Mit den beiden notwendigen Neunern in den letzten fünf Wurf überbot sie, wenn auch knapp, die geforderten 752. Lünen erzielte 708/1 und gute 788/6, die aber aufgrund der fünf guten Heimzahlen nicht weiter ins Gewicht fielen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare