Stallmach/Richter sichern Remis

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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(pie). Ein ernüchterndes Wochenende liegt hinter vier heimischen Teams der Tischtennis-Bezirksoberliga. Der TTC Wißmar und der TV Großen-Linden mussten nach Auswärtseinsätzen bei der FT Fulda und den TTF Niederbieber die Heimreise mit Niederlagen im Gepäck antreten. Im Spitzenspiel der Teams auf den Plätzen drei und zwei trennten sich der FV Horas Fulda II und der NSC Watzenborn-Steinberg II mit einem 8:8-Unentschieden. Und selbst der souveräne Tabellenführer Post-SV Gießen hat beim TV Angersbach Federn gelassen und mit dem 8:8 den zweiten Punktverlust der Saison kassiert.

FV Horas Fulda II - NSC Watzenborn-Steinberg II 8:8:In Fulda ging es für die Pohlheimer von Beginn an knapp zur Sache. Das einzige Doppel, das die Gäste für sich entscheiden konnten, gewannen Bernd Commerscheidt und Thomas Domicke mit 15:13, 11:13, 12:14, 14:12 und 13:11. Tim Neuhof, Felix Stallmach und Commerscheidt drehten die Partie zugunsten des NSC und legten mit ihren Siegen auf 4:2 vor. Doch die Gastgeber hielten dagegen, ließen Martin Richter, Maximilian Dörr und Domicke alt aussehen und gingen ihrerseits mit 5:4 in Führung. Dem Sieg von Stallmach folgten Niederlagen von Neuhof, Richter und Domicke. Commerscheidt und Dörr sorgten jedoch dafür, dass der NSC sich ins Entscheidungsdoppel retten konnte. Hier hatten Stallmach/Richter das bessere Händchen und sicherten den Gästen in vier Sätzen das 8:8-Unentschieden. "Das war ein enges Spiel, das in beide Richtungen hätte kippen können", sagte Domicke.

TTF Niederbieber - TV Großen-Linden II 9:4:Großen-Linden startete denkbar ungünstig in den Abend. Die beiden ersten Doppel gingen in jeweils fünf, das dritte in vier Sätzen an die Gastgeber, die im ersten Einzel noch einen drauflegten. Andre Malsch unterlag ebenfalls in fünf Durchgängen, und so lag der TVG mit 0:4 hinten. Den ersten Punkt sicherte sich Simon Frodl-Dietschmann, der auch sein zweites Einzel gewinnen konnte. Arne Friede und Malsch holten in Vier-Satz-Matches die Punkte drei und vier. "Leider war es uns zu keinem Zeitpunkt möglich, den Hebel umzulegen, um das Spiel zu drehen", erklärte Thomas Krämer. "Somit sind wir mit leeren Händen nach Hause gefahren."

FT Fulda - TTC Wißmar 9:5:"Ein verdienter Heimsieg für die Fuldaer", gab Wißmars Michel Seibert unumwunden zu. Richtig überzeugen konnten in diesem Spiel aus seiner Sicht nur das vordere Paarkreuz mit Tom Tworuschka und Moritz Schreiber, die insgesamt vier Punkte zum Ergebnis beisteuerten. Dazu gehörten das Doppel und zwei Drei-Satz-Erfolge von Tworuschka, Schreiber war im ersten Einzel noch in vier Sätzen unterlegen. In der Mitte reichte es nur zu einem Punkt von Gunter Penzel, den er in fünf Durchgängen hart erkämpfen musste. Alle anderen Partien gingen an die Gastgeber aus Osthessen.

Nur ein Punkt für fünf Gießener

TV Angersbach - Post-SV Gießen 8:8:Die kurzfristigen Krankmeldungen der drei Gebrüder Morsch konnten die Gießener nur punktuell auffangen. "Wir haben es nicht geschafft, zwei Ersatzspieler aufzutreiben", erklärte Simon Burkhardt. "Es war uns immerhin möglich, Simon Welker aus Kassel an den Tisch zu bitten, sodass wir mit fünf Spielern nach Angersbach gefahren sind." Da das Heimteam in Sollstärke antrat, waren drei Punkte für die Gießener bereits futsch. In den Doppeln holten Alec Metsch und Burkhardt einen wichtigen Punkt, ehe Metsch und Andreas Schmalz in den Einzeln nachlegen konnten und zum zwischenzeitlichen 3:3 ausglichen. "Dem Schema der Punkteteilung blieb man auch im mittleren Paarkreuz treu, was zum 3:6 führte", so Burkhardt. In der Folge startete Post einen kleinen Lauf. Jannik Bäumler setzte sich im hinteren Bereich in fünf Sätzen durch, Metsch und Burkhardt gewannen ihre zweiten Einzel - und schon war der 6:6-Ausgleich geschafft. Schmalz und Bäumler legten sogar auf 8:6 vor, womit zumindest der Punktgewinn gesichert war. Im Abschlussdoppel hatten Metsch/Burkhardt nach fünf Sätzen jedoch das Nachsehen und verloren zum ersten Mal in dieser Saison ein Doppel.

"Mit dem Unentschieden können und müssen wir einfach zufrieden sein. Wir sind knapp an einer Niederlage vorbeigerutscht und müssen uns nun darauf konzentrieren, dass wir in den verbleibenden Spielen komplett und in Höchstform auflaufen. Auch wenn der Vorsprung auf den zweiten Platz viel Zuversicht vermuten lässt, müssen wir noch einige schwierige Spiele gewinnen", gab Burkhardt zu Protokoll.

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