Stadtallendorf unter Druck

(grm). Am zwölften Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest steht für den TSV Eintracht Stadtallendorf ein Auswärtsspiel am Sonntag (14 Uhr) bei der SG Großaspach an. "Es wird ein kampfbetontes Spiel, bei dem es für beide um wichtige Punkte geht und es nichts geschenkt gibt", verweist Kristian Gaudermann, Spieler und derzeitiger Kapitän der Eintracht, auf die Bedeutung der Partie für die beiden Kontrahenten. Der TSV Eintracht Stadtallendorf ist mit sechs Punkten aktuell Letzter im Klassement der Regionalliga Südwest, der ehemalige Drittligist rangiert mit acht Zählern nur zwei Plätze höher - hat jedoch auch zwei Begegnungen weniger absolviert.

Bei Stadtallendorf kehrt Gaudermann nach seiner Gelb-Rot-Sperre zurück. Noch offen ist, ob Trainer Dragan Sicaja erneut auf ein 4-5-1 mit Felix Nolte als einziger Spitze setzt oder zum 4-4-2-System zurückkehrt. Für Letzteres dürfte vor allem entscheidend sein, ob Del-Angelo Williams - gegen Rot-Weiß Koblenz noch Joker - wieder fit genug für die Startelf ist. Sollte Williams mit Nolte im Sturm spielen, könnte Jascha Döringer wieder auf die "Doppel-Sechs" rücken und dort neben Amar Zildžovic oder Arne Schütze agieren. Malcolm Philipps fehlt der Mannschaft hingegen auch weiterhin.

Im Tor der Mittelhessen dürfte erneut Mateus Abramowicz stehen, der bei seinem Debüt gegen Koblenz einige gute Paraden zeigte.

Die Gastgeber sind erst seit dem 26. Oktober zurück im Training, nachdem die Partien gegen den VfB Stuttgart II und den TSV Schott Mainz aufgrund mehrerer positiver Corona-Tests innerhalb der Mannschaft abgesagt werden mussten. Im letzten Spiel vor der zweiwöchigen Zwangspause trat die SG Großaspach beim FC Gießen an, wo sie beim 1:1-Unentschieden einen glücklichen Punkt mitnehmen konnte.

Nach derzeitigem Stand findet die Partie am Sonntag statt, über eine mögliche Unterbrechung des Spielbetriebs in den kommenden Wochen wird noch entschieden werden.

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