Fußball

Stadtallendorf zum Kellerduell

(grm). Am Samstag zeigte Fußball-Regionalligist Eintracht Stadtallendorf gegen den VfB Stuttgart II eine lange Zeit durchaus ansprechende Leistung, aber verlor am Ende deutlich mit 1:5 (1:1). Neben zwei aus Gastgeber-Sicht unglücklichen Schiedsrichter-Entscheidungen war jedoch vor allem eine Sache der Knackpunkt im Spiel der Eintracht: die katastrophale Chancenverwertung. Diese muss unbedingt besser werden, wenn man im heutigen Auswärtsspiel beim FC Bayern Alzenau (19 Uhr) punkten will.

»Alzenau steht wie wir unten drin. Allerdings haben sie am Wochenende 3:3 in Elversberg gespielt, das kommt nicht von ungefähr«, warnte Eintracht-Teammanager Norbert Schlick vor dem Gegner, der mit 19 Punkten auf dem 20. Tabellenplatz steht und somit ebenfalls akut vom Abstieg bedroht ist. Die Bayern sind wie Stadtallendorf im Jahr 2021 noch sieglos, ließen sich jedoch beim 3:3 gegen den Aufstiegskandidaten aus Elversberg nicht von einem zweifachen Rückstand beirren und kamen in der dritten Minute der Nachspielzeit durch ihren Kapitän Marcel Wilke noch zum verdienten Ausgleich.

Eines ist auf jeden Fall klar: Will die Eintracht die geringe Chance auf den Klassenerhalt wahren, sollte sie die kommenden zwei Partien gegen Alzenau (Platz 20) und den TSV Schott Mainz (Platz 21, 18 Punkte) unbedingt gewinnen.

Die Langzeitverletzten Kevin Vidakovics, Matthias Pape und Perry Ofori fehlen der Mannschaft weiterhin, absolvierten jedoch am Wochenende erstmals wieder eine gemeinsame Reha-Einheit auf dem Platz. In Sachen Aufstellung dürfte es keine großen Wechsel geben, allerdings droht mit Muhamet Arifi (neun gelbe Karten), Laurin Vogt, Ben-Luca Fisher und Jascha Döringer (jeweils vier gelbe Karten) gleich vier Akteuren eine Gelbsperre.

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