Sportplakette für Junioren-Weltmeister

Einen einem Junioren-Weltmeister würdigen Empfang bereiteten die Verantwortlichen der HSG Wetzlar am Freitagmittag im Hotel Blankenfeld Kevin Schmidt. Der Handball-Youngster, der durch das deutsche Endspiel-32:24 über Dänemark in Ägypten frischgekürte Junioren-Weltmeister, nahm die Glückwünsche der Stadt, der Sponsoren, des Klubs sowie von seinem neuen Trainer Michael Roth entgegen.

(ovo) Einen einem Junioren-Weltmeister würdigen Empfang bereiteten die Verantwortlichen der HSG Wetzlar am Freitagmittag im Hotel Blankenfeld Kevin Schmidt. Der Handball-Youngster, der durch das deutsche Endspiel-32:24 über Dänemark in Ägypten frischgekürte Junioren-Weltmeister, nahm die Glückwünsche der Stadt, der Sponsoren, des Klubs sowie von seinem neuen Trainer Michael Roth entgegen.

Rainer Dotzauer in seiner Laudatio. "Wir hatten schon Vize-Weltmeister in unseren Reihen mit Timo Salzer, Sebastian Weber und Michael Allendorf, aber nun habe, wir auch einen waschechten Weltmeister in Person von Kevin Schmidt in unserem Kader." Bisher hätte es ja nur einen Weltmeister (Horst Spengler) in Hüttenberg gegeben, nun habe man auch endlich einen Weltmeister bei der HSG, was ihn besonders stolz mache, so der Sportliche Leiter. Es freue ihn sehr, dass Kevin Schmidt mit seinem Tor drei Sekunden vor dem Ende im 23:22-Spiel gegen Frankreich den Weg zum WM-Titel ebnete.

Bürgermeister Helmut Lattermann fügte an, dass es weiter wichtig wäre, wenn Talente zur HSG Wetzlar fänden, und er wünschte Kevin Schmidt und der HSG Wetzlar eine erfolgreiche Saison im gesicherten Bundesliga-Mittelfeld. Anschließend überreichte Helmut Lattermann dem 21-Jährigen die Sportplakette der Stadt Wetzlar. Von Seiten der Sponsoren überbrachte Guido Emmelius von der Volksbank Mittelhessen die Glückwünsche und übergab Kevin Schmidt einen Gutschein für einen Wellnesstag in Bad Nauheim, damit er sich von den Strapazen der Weltmeisterschaft erholen könne.

Für Kevin Schmidt war die Weltmeisterschaft ein Erlebnis der besonderen Art. Abseits der Spiele hatte das Team Gelegenheit, das Ägyptische Museum oder die Pyramiden zu besuchen. Bei 40 Grad im Schatten habe man aber schon seine Müh und Not gehabt, sich für irgendwelche Aktionen außerhalb der Sporthallen zu begeistern, so der Weltmeister.

Rückblickend sei die WM ein tiefgreifendes Erlebnis gewesen, was mit der Bundesliga nicht zu vergleichen wäre. "Jeder Spieler musste Verantwortung tragen. Es gab keine Stars im Team, die Mannschaft war der Star." Durch den Titel des Weltmeisters werde er nicht abheben, er es werde weiterhin anstreben, seinen Stammplatz im Wetzlarer Team zu behalten. In Zukunft möchte Kevin Schmidt versuchen, den Handballsport mit seinem Studium zu kombinieren, welches er ab dem Wintersemester 2009/2010 beginnt. Auf die Frage, wann sich Heiner Brand bei ihm für die A-Nationalmannschaft melden werde, meinte Kevin Schmidt augenzwinkernd: "Er hat ja schon mit mir gesprochen, um mir zum Weltmeistertitel zu gratulieren." Aber natürlich sei die Nationalmannschaft eines seiner sportlichen Ziele.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare