Sportkreisderby und Spitzenspiel

Zwei reizvolle Partien stehen heute in der Fußball-Verbandsliga Mitte für die heimischen Vereine an. Im Kreisderby empfängt Tabellenführer FSV Fernwald den abstiegsbedrohten FC Gießen II. Im Spitzenspiel wird der Tabellenzweite SG Kinzenbach beim direkten Verfolger SV Zeilsheim vorstellig. Der auf Rang vier platzierte TuS Dietkirchen steht gegen die Spfr./Blau-Gelb Marburg auf dem Prüfstand, während sich der ebenfalls noch zum Kreis der Aufstiegsanwärter für den Relegationsplatz zur Hessenliga zählende VfB Marburg gegen die abstiegsbedrohte TSG Wörsdorf vor einer vermeintlich leichten Aufgabe steht.

Zwei reizvolle Partien stehen heute in der Fußball-Verbandsliga Mitte für die heimischen Vereine an. Im Kreisderby empfängt Tabellenführer FSV Fernwald den abstiegsbedrohten FC Gießen II. Im Spitzenspiel wird der Tabellenzweite SG Kinzenbach beim direkten Verfolger SV Zeilsheim vorstellig. Der auf Rang vier platzierte TuS Dietkirchen steht gegen die Spfr./Blau-Gelb Marburg auf dem Prüfstand, während sich der ebenfalls noch zum Kreis der Aufstiegsanwärter für den Relegationsplatz zur Hessenliga zählende VfB Marburg gegen die abstiegsbedrohte TSG Wörsdorf vor einer vermeintlich leichten Aufgabe steht.

FSV Fernwald – FC Gießen II (heute, 15 Uhr): Die Elf von FSV-Trainer Karl-Heinz Stete war einer der Gewinner des Restarts. Einerseits gelangen Denis Weinecker, Rafael Szymanski und Co. ein hart erkämpfter 3:1-Erfolg bei der TSG Wörsdorf, andererseits konnte man die 0:2-Niederlage des TuS Dietkirchen beim FV Biebrich zur Kenntnis nehmen. Während der Tabellenführer bei einem aktuellen Vorsprung von zehn Punkten auf den Tabellenzweiten SG Kinzenbach einsam seine Kreise zieht, kämpfen gleich fünf Vereine auf den Plätzen zwei bis sechs um den Relegationsplatz. Dennoch sollte man aus Sicht der Stete-Elf die Zügel nicht zu früh lockern, denn aufgrund der Drei-Punkte-Regelung kann ein komfortabel erscheinender Vorsprung schnell in Rauch aufgehen. "Man hat gesehen, dass es in Punktspielen anders zur Sache geht als in Testspielen. Im Derby gegen den FC müssen wir uns erneut auf große Gegenwehr einstellen. Wir wollen unsere offensiven Qualitäten in die Waagschale werfen und schnell nach vorne spielen. Dabei dürfen wir den FC nicht zu Kontern einladen. Wichtig ist es, dass hinten die Null stehen wird. Hierzu ist das Engagement aller Spieler notwendig. Aufgrund unseres breiten Kaders kann ich mir vorstellen, dass es zu der einen oder anderen Rotation kommen wird", sagt Stete.

Für Aufsteiger FC Gießen II steht der Kampf um den Klassenerhalt im Fokus. Hier musste die Elf von Spielertrainer Gino Parson am vergangenen Sonntag einmal mehr eine bittere Pille schlucken, als man dem SSV Langenaubach bei der 0:1-Heimniederlage die Punkte überlassen musste. Da die Rot-Weißen auch bei einer Vielzahl der direkten Vergleiche gegen direkte Konkurrenten im Hintertreffen liegen, muss dringend gepunktet werden. Von der Papierform scheint die Partie in Fernwald aus FC-Sicht einem Kampf zwischen David und Goliath gleichzukommen, doch eine Überraschung wäre für die Gäste angesichts ihrer prekären Tabellensituation mehr als willkommen. "Wir waren in der entscheidenden Aktion nicht gierig genug. Hinzukommt unser Manko bei der Chancenverwertung. Es muss weitergehen. Der FSV ist in dieser Liga das Maß der Dinge und wird den Aufstieg schaffen. Für uns ist das Derby ein leichtes Spiel, denn wir können nur gewinnen. Wir müssen Leidenschaft zeigen und von der ersten Minute an Gras fressen", fordert Parson.

Personelles: Rafael Szymanski und Louis Goncalves haben aus der Partie in Wörsdorf Prellungen mitgenommen. Hier war ein Trainingsbetrieb in dieser Woche nicht möglich, sondern es standen Rehabilitationsmaßnahmen auf dem Programm. Stete ist aber zuversichtlich, dass die medizinische Abteilung die beiden FSV-Leistungsträger fit bekommen wird. Lucas Burger (Bänderriss) wird fehlen. Bei den Gästen steht Matthias Henn nach seiner "Ampelkarte" gegen den SSV Langenaubach heute nicht zur Verfügung. Serkan Pancar ist ebenfalls noch gesperrt.

SV Zeilsheim – SG Kinzenbach (heute, 15 Uhr): Die Elf von SG-Trainer Oliver Dönges war am vergangenen Wochenende spielfrei und greift heute erstmals nach der Winterpause ins Spielgeschehen ein. Gleich zum Auftakt müssen Max-Peter Mohr und Co. beweisen, ob sie nach ihrer tadellosen Vorrunde bereit sind, bis zum Schluss ein gewichtiges Wörtchen um die Vergabe des Relegationsplatzes mitsprechen zu können. Der SV Zeilsheim konnte seine Auftaktpartie beim SV Bauerbach mühelos mit 3:0 gewinnen und hat sich aufgrund der Niederlage des TuS Dietkirchen auf den dritten Rang vorgeschoben. Die Elf von Ex-Profi Sascha Amstätter liegt aktuell nur einen Punkt hinter der SG und könnte die Dönges-Elf mit einem Sieg überflügeln. "Mit den Leistungen im letzten Test gegen den SC Waldgirmes war ich nicht zufrieden. Der SV ist eine starke Elf, die sich nach einem schlechten Saisonstart gefangen hat. Vor allem bei den Standards müssen wir hellwach sein. Wir wollen in der Defensive gut stehen und unsere Offensive besser als zuletzt ins Spiel bringen. Nach der langen Pause geht es wieder bei Null los. Wir wollen auf alle Fälle Zählbares mitnehmen", sagt Dönges. Die SG setzt einen Bus ein und freut sich über Unterstützung. Die Abfahrt erfolgt um 12.30 Uhr an der Kirche. Die Kosten betragen 10 Euro pro Person.

Personelles: Der Einsatz von Ahmet Marankoz (Achillessehnenreizung) und Sergej Maro (Trainingsrückstand nach Vaterfreuden) ist fraglich. Erkan Hasan (verletzt) fällt verletzungsbedingt aus.

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