Spitzenspiel: Watzenborn-Steinberg trifft auf Sachsenhausen

(fro) Im Spitzenspiel der Fußball-Gruppenliga treffen heute (Anstoß: 17 Uhr) der Tabellenzweite SC Teutonia Watzenborn-Steinberg und der Rangvierte 1. SC Sachsenhausen an der "Neumühle" aufeinander. Ein besonderes Wiedersehen wird diese Partie für Benjamin Hack, der in der vergangenen Saison als Spielertrainer der Teutonia fungierte und heute auf der Gegenseite die Abwehr des Aufsteigers zusammenhalten will.

(fro) Im Spitzenspiel der Fußball-Gruppenliga treffen heute (Anstoß: 17 Uhr) der Tabellenzweite SC Teutonia Watzenborn-Steinberg und der Rangvierte 1. SC Sachsenhausen an der "Neumühle" aufeinander. Ein besonderes Wiedersehen wird diese Partie für Benjamin Hack, der in der vergangenen Saison als Spielertrainer der Teutonia fungierte und heute auf der Gegenseite die Abwehr des Aufsteigers zusammenhalten will.

Die Gäste konnten in den letzten beiden Spielen lediglich einen Punkt auf der Habenseite verbuchen und weisen vor dem Sportkreis-Derby bereits einen Rückstand von vier Punkten auf Tabellenführer FV Breidenbach auf. Der Druck liegt somit auf Seiten der Elf aus der Gießener Weststadt. Im Falle einer Niederlage droht man den Anschluss zur Spitze zu verlieren. Die Elf von SCS-Trainer Timo Becker kann allerdings eine positive Auswärtsbilanz vorweisen, denn bereits sechsmal verließ man fremde Plätze als Sieger. Dass die Teutonia zuhause vor Ausrutschern nicht gefeit ist, haben zwei Niederlagen in den letzten drei Heimspielen bewiesen. Die Hausherren dürfen sich keinen weiteren Lapsus mehr erlauben, um den Angriff des FSV Schröck auf den zweiten und damit direkten Aufstiegsplatz abzuwehren.

Zuletzt konnte die Elf um Spielertrainer Gino Parson wieder überzeugen und kam in Kirchhain zu einem ungefährdeten 3:0-Erfolg. Beide verfügen mit jeweils 44 Treffern über den besten Ligasturm. Ob dies aber eine Garantie für eine torreiche Partie ist, hängt jedoch von der taktischen Ausrichtung der beiden Trainer ab. Ein spannendes Spiel dürfte die Zuschauer aber allemal erwarten.

"Die Stärken beider Mannschaften liegen in der Offensive. Dennoch erwarte ich einen abtastenden Beginn, bei dem keine der beiden Mannschaften dem Gegner ins offene Messer laufen will. Letztlich wird sich die Elf durchsetzen, die mehr Mut zum Risiko hat. Allerdings wird auch die Tagesform der Spieler eine große Rolle spielen", erklärt Gino Parson. Der SC-Spielertrainer bangt um den Einsatz seiner beiden Innenverteidiger. Nachdem Alexander Schmandt bereits gegen Kirchhain passen musste, ist ein Mitwirken von Evgenij Priebe im Spitzenspiel ebenfalls gefährdet. "Er wird zu 95 Prozent nicht spielen können. Dennis Frank hat in Kirchhain bereits in der Innenverteidigung gespielt und seine Sache sehr gut gemacht. Neben ihm steht Richy Zimmermann als Alternative zu den beiden Stammkräften zur Verfügung.

Aufgrund der angespannten Personalsituation haben wir Marc Bock reaktiviert. Er hat in dieser Woche das Training aufgenommen und wird auf der Bank sitzen", sagt der 31-Jährige. Großen Respekt hat Parson vor der Offensivabteilung der Gäste. "Sebastian Bubbel spielt sehr unscheinbar, steht aber immer goldrichtig. Mit Christopher Reuling, Kevin Rennert und Steven Hassler haben die Gäste weitere Spieler, die immer für ein Tor gut sind. Es gilt daher, nicht einen einzelnen Spieler im Blick zu haben, sondern als Team in der Defensive zu funktionieren", meint Parson.

"Die Niederlagen gegen Cleeberg und Breidenbach haben gezeigt, dass wir derzeit nicht in der Lage sind, gegen Spitzenteams zu gewinnen. Dass wir nun auch noch gegen Dillenburg zwei wichtige Zähler leichtfertig liegen gelassen haben, ärgert mich sehr. Wir wollen bis zur Winterpause den Kontakt zur Spitze halten, um die Liga interessant zu machen. Hierzu dürfen wir gegen die Teutonia auf alle Fälle nicht zu verlieren", sagt Becker. Dabei vertraut der SCS-Trainer auf die Stärken seiner Mannschaft. "Wir werden uns nicht nach dem Gegner richten, sondern unseren Stiefel herunterspielen. Wir sind selbstbewusst genug, dass sich der Gegner nach uns richten soll.

Wir sind in der Lage, jederzeit ein Tor zu schießen. Das oberste Ziel ist aber, keinen Gegentreffer zu bekommen, denn wenn man gegen die Teutonia einem Treffer hinterherlaufen muss, wird es schwer", sagt der 42-Jährige.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg, Aufgebot: Faust, Weigel, Gros; Bathomene, Bock, Dechert, Faik, Frank, Geyer, Iyasere, Gino Parson, Nino Parson, Priebe (?), Schmandt (?), Schmidt, Wiertelorz, Zimmermann.

1. SC Sachsenhausen, Aufgebot: Ziesenitz, Orth; Antolic, Bubbel, Gattwinkel, Gouri, Hack, Michael Hassler, Steven Hassler, Antonio Muayi, Olivio Muayi, Rebstock, Rennert, Reuling, Said, Vinetic.

Bemerkungen: Bei der Teutonia fehlt Runkel. Hinter dem Einsatz von Priebe und Schmandt (beide angeschlagen) steht ein dickes Fragezeichen. Die Gießener Weststädter müssen auf Aykal (verletzt) verzichten.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare