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Vollen Einsatz von seiner Mannschaft will Wetzlars U 23-Trainer Andreas Klimpke (l.) auch gegen den Tabellenführer Gelnhausen sehen. (Foto: ras)

Das Spitzenspiel steigt in Münchholzhausen

(mri) In der Handball-Oberliga der Männer steht für die U 23 der HSG Wetzlar zum Jahresauftakt gleich eine besondere Aufgabe ins Haus. Die Bundesliga-Reserve aus Dutenhofen und Münchholzhausen empfängt den aktuellen Tabellenführer Gelnhausen zum Spitzenspiel.

Die HSG Pohlheim fährt unterdessen als klarer Favorit zum SVH Kassel. Die U 23 des TV 05/07 Hüttenberg und HHV-Pokal-Sieger SG Kleenheim greifen erst in der kommenden Woche wieder ins Liga-Geschehen ein.

HSG Wetzlar U 23 – TV Gelnhausen (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Münchholzhausen): "Meine Mannschaft hat sich dieses Spiel gegen das Spitzenteam der Liga durch eine wirklich gute Hinrunde redlich verdient. Auch wenn wir gegen die körperlich starken und erfahrenen Gelnhäuser sicherlich nur Außenseiter sind, freuen wir uns auf die Aufgabe. Vielleicht geht ja was", sagt Wetzlars Trainer Andreas Klimpke vor der Herkulesaufgabe gegen den Tabellenführer aus der Barbarossastadt. Dieser hat bislang lediglich zwei Punkte (25:26 gegen Hüttenberg) abgeben müssen und eilt seit Oktober von Sieg zu Sieg in Richtung Liga drei. Kein Wunder also, dass Klimpke mit großem Respekt vom nächsten Gegner spricht und seiner Mannschaft "vor hoffentlich großer Kulisse" keine Form von Druck macht. "Wir müssen den erkrankten Lukas Loh ersetzen. Das macht die Sache keineswegs leichter. Wenn wir mithalten wollen, müssen wir eine richtig gute Deckung stellen und gegen Gelnhausens Regisseur Frank Eidam die richtigen Mittel finden.

Er lenkt das Spiel." Ungeachtet dessen ist Klimpkes Sieben, die mit 16:8 Punkten auf Platz vier der Tabelle steht, eine Überraschung zuzutrauen.

SVH Kassel – HSG Pohlheim (Samstag, 19.00 Uhr, Sporthalle Kassel-Harleshausen): In der Partie der HSG Pohlheim beim SVH Kassel sind die Rollen klar verteilt. Alles andere als ein Erfolg der Mannschaft von Trainer Thomas Wallendorf würde angesichts der aktuellen Tabellensituation einer faustdicken Überraschung gleichkommen. Die Harleshausener liegen nämlich noch immer ohne Sieg mit 1:23 Punkten auf dem letzten Platz und werden einem erneuten Abstieg in die Landesliga Nord nur schwer entrinnen können. Anders die HSG Pohlheim. Diese ist aktuell mit 18:6 Punkten (Platz drei) notiert und könnte mit einer starken Rückrunde noch einmal ins Rennen um die Meisterschaft eingreifen. Gerade angesichts dieser Ausgangslage hebt Wallendorf mahnend den Finger. "Der SVH Kassel hat im Dezember einen Trainerwechsel vollzogen und mit Iljo Duketis bis zum Rundenende einen erfahrenen Toptrainer verpflichtet, der dann von seinem Sohn Dino abgelöst wird. Das macht die Aufgabe für uns nicht leichter, da bei einem Trainerwechsel immer neue Kräfte freigesetzt werden.

Wir müssen schauen, was Iljo der Mannschaft in der kurzen Zeit vermittelt hat. Trotzdem sind wir Favorit, müssen aber sehen, wie wir die vorhandenen Trainingsrückstände einiger Spieler kompensieren können." Fehlen werden dabei voraussichtlich Lorenz Heß, Niklas Happel, Dominic Sames (alle verletzt) und Ole Schmandt (2. Mannschaft). Die Einsätze von Lukas Happel (beruflich verhindert) und Jan Wüst (angeschlagen) sind fraglich.

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