Kegeln

Spitzenspiel-Sieg für GH Allendorf/Lda.

  • vonJan Anders
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Im Hessenliga-Derby überzeugt obias Sabl mit Tagesbestleistung gegen M85 Mittelhessen. Unterdessen muss der KC 88 Wettenberg einen Dämpfer hinnehmen.

Nach dem siebten Spieltag der Kegel-Hessenliga und dem überraschenden Dreier von GH Allendorf/Lda. im Spitzenspiel gegen M85 Mittelhessen sowie nach dem Punktverlust des KC 88 Wettenberg zu Hause gegen den Rivalen "Gute Fahrt" Fulda im Kellerduell bleibt die Spannung an beiden Enden der Tabelle erhalten.

GH Allendorf/Lda. – M85 Mittelhessen 4956:4729 (50:28/3:0): Mit einem sehr überzeugenden Heimauftritt mit nur 27 LP unter dem Bahnrekord warteten die Lumdastädter im Topspiel der Liga gegen den Tabellenführer auf. In Block eins legten bereits Allendorfs gut aufgelegte Akteure Dennis Weber (844/11) und Jochen Schnecker (843/10) die Messlatte unerwartet hoch. M85-Spitzenmann Martin Albach (832/8), mit dieser Zahl im Allendorfer Bürgerhaus meist mit einer zweistelligen Wertung belohnt, musste sich hier zusammen mit Kai Bolte (796/7) geschlagen geben.

Im mittleren Abschnitt biss sich der angeschlagene André Englisch (782/3) wacker durch, während sich sein Teamkollege Andreas Schwabauer (837/9) zur persönlichen Bestleistung aufschwang und die Alten-Buseck/Reiskirchener Spielgemeinschaft mit Helmut Langstein (763/2) und Alexander Lehnhausen (793/5) allmählich die Felle davon schwimmen sah.

Den starken Hausherren war an diesem Tage nicht beizukommen, sie setzten im Schlussblock mit der Tagesbestleistung von Tobias Sabl (866/12) an der Seite von Steffen Heinz (796/6) noch eins drauf. Für den Punktgewinn fehlten dann bei Oliver Kahl (763/1) und Rolf Rohrbach (782/4) am Ende die erforderlichen Topzahlen. Damit festigt Allendorf/Lda. Platz zwei, Meteor verfügt aber noch immer über einen beruhigenden Vorsprung an der Spitze.

KC 88 Wettenberg – GF Fulda 4815:4770 (45:33/2:1): Trotz des urlaubsbedingten Fehlens von Libero Steven Groß wollte der KC 88 im Duell mit dem direkten Konkurrenten um den Abstieg keine Punkte liegen lassen. Nach den Zahlen von Wettenbergs Anstarter Jörg Schnell (815/9) und Christian Lenz (842/12) im Vergleich mit Markus Chowanietz (813/7) und Joachim Mehler (778/4) war die Welt auch noch in Ordnung. Doch im zweiten Block wurde schnell klar, dass zumindest der dritte Spielwertungspunkt in Gefahr geraten sollte. Weder Kai Göbler (745/1) noch Blockpartner Jörg Wehrenfennig (769/2) fanden in ihren gewohnten Rhythmus, und so hatten schließlich sogar beide gegen ihre Widersacher Michael Wieczorek (791/5) und Larissa Plumhoff (773/3) das Nachsehen. Damit war bereits am Ende des zweiten Drittels klar, die Zweitwertung ist nicht mehr zu gewinnen und selbst die Endzahl stand bei einem knappen KC88-Vorsprung von nur 16 Hölzern zur Disposition.

Wettenbergs Schlussblock behielt jedoch die Nerven. Patrick Schnell (831/11) ließ an der Seite von Kai-Uwe Schnell (816/10) gegenüber Michael Mehler (801/6) und Carsten Warneke (814/8) keine weiteren Geschenke zu, allerdings hatte sich "Gute Fahrt" über die 33 Einzelwertungen auch aufgrund seiner sehr kompakten Mannschaftsleistung den Teilerfolg verdient und hält damit den Abstiegskampf weiter offen.

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