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Spitzenspiel in Lich

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Von: Sebastian Kilsbach

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Lichs Spielmacher Nils Pompalla zeigt die Richtung für das 2.-Regionalliga-Gipfeltreffen am Samstag um 19 Uhr gegen den Rangzweiten Makkabi Frankfurt an. © Oliver Vogler

(sks). Lich Basketball empfängt in der zweiten Regionalliga am Samstag (19 Uhr) den Tabellenzweiten Makkabi Frankfurt. Im Kampf um den Aufstieg ist es ein Schlüsselspiel.

Die Licher Recken stehen mit 15 Siegen aus 16 Partien souverän auf dem ersten Platz. Die einzige Niederlage kassierte man aber ausgerechnet bei Makkabi Frankfurt, die den Mittelhessen empfindlich im Nacken sitzen. Bei einem Sieg hätte Lich alle Trümpfe in der Hand. Die Bankenstädter hatten kurz vor Weihnachten eine überraschende Niederlage kassiert. Für gewöhnlich bilden Lich und Frankfurt an der Tabellenspitze eine Liga für sich.

Entsprechend sieht man der Spitzenbegegnung mit Spannung entgegen. Frisch aus der Quarantäne entlassen, blickt Headcoach Viktor Klassen auf die Partie: »Laut letztem Stand sind alle Jungs fit und haben Bock auf das Topspiel«, so die erste gute Nachricht. »Wir waren nach der Niederlage in Frankfurt zwar etwas geknickt, aber das haben wir schnell abgehakt.«

Motiviert bis in die Haarspitzen gehe man nun in die Partie. Gemeinsam mit dem enthusiastischen Heimpublikum will man den nächsten Sieg feiern. Die Einlassregeln wurden dabei gelockert. In der Halle sind nun 360 Personen zugelassen. Geboosterte Zuschauer brauchen keinen Schnelltest mehr. Über den Verein können Karten vor- bestellt werden.

Mit Makkabi wird eine sehr körperbetont agierende Mannschaft in der Licher Bonhoeffer-Halle vorstellig. »Da müssen wir mit klarem Kopf an die Sache rangehen und uns auf unsere Dinge konzentrieren«, gibt Klassen die Marschroute vor. Ein Schlüssel sei es dabei, die Mainstädter möglichst fern vom Korb zu halten. Auch das Selbstvertrauen sei entscheidend, dürfte nach der jüngsten Siegesserie aber das kleinste Problem sein.

Frankfurt hat einige Spiele weniger als Lich und muss daher ohnehin noch nachlegen. Auf dem Weg zum Regionalligaaufstieg wäre ein Sieg aber kaum mit Gold aufzuwiegen. Topscorer der Mainstädter ist Jan Dolejsi, der 18.7 Punkte pro Partie erzielt.

Bester Korbwerfer ligaweit ist nach wie vor Lichs Powerforward Yannik Ribbecke mit satten 24.6 Zählern. »Wir sind topmotiviert«, so Klassen weiter. Bei dieser spannenden Ausgangslage gibt es dafür auch jeden Grund.

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