Nnamdi Mark und der SG Kinzenbach ist erneut eine gute Rolle zuzutrauen . FOTO: FRIEDRICH
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Nnamdi Mark und der SG Kinzenbach ist erneut eine gute Rolle zuzutrauen . FOTO: FRIEDRICH

Fußball

SG Kinzenbach vor der neuen Saison: Spielstarkes Mittelfeld

Während sich im Kader von Fußball-Verbandsligist SG Kinzenbach vor der neuen Saison erneut viel getan hat, geht Trainer Oliver Dönges bereits in sein viertes Jahr bei der SGK, der eine gute Rolle zugetraut wird und die auf ihr Mittelfeld setzen kann.

Die SG Kinzenbach gehört der Verbandsliga Mitte seit der Saison 2017/18 an. Wie bereits in den Vorjahren stand vor der neuen Spielzeit ein personeller Umbruch auf dem Programm. Die Verantwortlichen der Rot-Weißen haben an einer Elf gebastelt, mit der Trainer Oliver Dönges einmal mehr eine gute Rolle in der Liga spielen dürfte.

Die aktuelle Situation:Mit einem Quotienten von 1,40 hatte die SG in der coronabedingt abgebrochenen Saison 2019/20 mit dem Kampf um den Klassenerhalt nichts zu tun und belegte im Abschlussklassement den zehnten Platz. Auch wenn man damit nicht an die bislang beste Platzierung der Vereinsgeschichte, als man in der Spielzeit 2018/19 den fünften Platz belegte, anschließen konnte, haben sich die Rot-Weißen mittlerweile in der zweithöchsten Spielklasse auf Landesebene fest etabliert.

Henrik Keller kann zum Königstransfer werden

Kommen/Gehen:Mit dem zur FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod als Spielertrainer wechselnden Viktor Riske verliert die SG einen ihrer überragenden Defensivspieler der vergangenen Jahre. Zudem sind die Ausfälle von Volkan Vural (Kreuzbandriss) und Oliver Richardt und Fabian Pötzl, die beide pausieren werden, im Abwehrbereich zu kompensieren. Hier soll vor allen André Marius Jörg, der vor seinem Engagement bei seinem Heimatverein SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen mit dem FSV Fernwald den Aufstieg in die Hessenliga geschafft hatte, die Lücken schließen. Mit Timo Schmidt und Hakan Güngör, die beide vom Ligakonkurrenten FC Gießen II zur SG stoßen, kehren zwei Spieler zurück, die schon einmal das Trikot der Rot-Weißen getragen haben. Zum Königstransfer kann Henrik Keller avancieren, sofern der vom FC Cleeberg zur Dönges-Elf wechselnde Torjäger seine vor seinem Kreuzbandriss bestechende Form zurückfinden kann.

Auch Glodi Bebe vom FC Gießen II soll für die nötigen Tore im Angriff sorgen. Stephan Alber vom Verbandsligisten VfB Marburg, Peer Allendörfer vom Gruppenligisten FSG Wettenberg und Pascal Sajonz vom Kreisoberligisten SG Obbornhofen/Bellersheim kann ebenfalls eine gute Rolle in der neuen SG-Elf zugetraut werden.

Stärken/Schwächen:Mit Henrik Keller und Glodi Bebe, die vor allem den bislang oftmals auf sich allein gestellten Marvin Helm unterstützen sollen, hat die SG vor allem an ihren Defiziten in der Offensive gearbeitet. Im Mittelfeld sind die Rot-Weißen mit Tommy Ried, Timo Schmidt, Mecier Grouls, Peer Allendörfer, Nicolas Anker und Stephan Alber zudem breit und spielstark aufgestellt. Im Tor will Henrik Flechtner in dieser Saison das Leben von Stammkeeper Dominik Wagner schwer machen und aus dem Schattendasein des Reservistenstatus heraustreten. Probleme könnte es in der Defensive geben, wenn von den erfahrenen Ufuk Yildirim, Yannik Mohr und André Marius Jörg einer oder mehrere Spieler längerfristig ausfallen sollten.

Umfeld/Trainer:Oliver Dönges geht bereits in sein viertes Jahr als Trainer der SGK. In den bisherigen Jahren hat er mit seiner Mannschaft stets eine grundsolide Arbeit abgeliefert und Kinzenbach mittlerweile in der Verbandsliga Mitte etabliert. Ihm assistiert künftig der Ingo Flechtner, Inhaber der B-Lizenz. Das Team um Sportmanager Felix Henkelmann und Sportlicher Leiter Michael Jung hält dem Trainerteam zudem den Rücken frei. Mit dem Kunstrasenplatz an der Krofdorfer Straße und dem dazugehörigen Vereinsheim haben die Rot-Weißen gute Voraussetzungen, um beste Bedingungen auf und neben dem Platz zu bieten.

Prognose:Die SG Kinzenbach wird, sofern man nicht den Fehler macht, sich zu früh zu sicher zu fühlen, eine unbeschwerte Verbandsliga-Saison vor sich haben. Auch wenn ein Platz unter den ersten sechs eher unwahrscheinlich ist, sollte man die Abstiegszone stets aus weiter Ferne betrachten können.

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