Spiel mit besonderem Reiz

(se) Mit dem SC Waldgirmes und dem FSV Fernwald stehen sich heute (15 Uhr) die beiden heimischen Mannschaften der Fußball-Hessenliga gegenüber. Ein Aufeinandertreffen zweier Teams aus der Nachbarschaft. Nicht einmal 20 Kilometer liegen die Sportplätze auseinander. Für Hessenliga-Verhältnisse eine recht geringe Distanz.

(se) Mit dem SC Waldgirmes und dem FSV Fernwald stehen sich heute (15 Uhr) die beiden heimischen Mannschaften der Fußball-Hessenliga gegenüber. Ein Aufeinandertreffen zweier Teams aus der Nachbarschaft. Nicht einmal 20 Kilometer liegen die Sportplätze auseinander. Für Hessenliga-Verhältnisse eine recht geringe Distanz.

Für die meisten nicht nur heimischen Fußball-Freunde besitzen Spiele zwischen benachbarten Vereine einen besonderen Reiz, so auch diesmal. Allerdings rechnet Thorsten Krick, der Trainer des SC Waldgirmes, nicht mit einem besonders großen Zuspruch. "Ich bin zufrieden, wenn 500 Zuschauer kommen", stellt er fest. Angesichts der Tatsache, dass das Pokalgastspiel der Offenbacher Kickers am Mittwoch 900 Fans angelockt hat, darf man nicht mehr erwarten. Von einem Derby will Krick aber nicht reden. "Dafür gibt es zu wenig Bezugspunkte für beide Mannschaften", stellt er fest.

Ob Derby oder nicht: "Wir wollen gewinnen und oben dabei bleiben", fordert Krick von seiner Mannschaft. Der SC Waldgirmes bekleidet derzeit den vierten Platz und steht gegenüber der Konkurrenz mit bis zu zwei Spielen in Rückstand. Da ist auf jeden Fall noch etwas zu holen, auch wenn Tabellenführer FSV Frankfurt II bereits 14 Punkte vor den Lahnauern liegt. Aber der SCW hat auch in dieser Saison keine Regionalliga-Ambitionen, was nicht so ausgelegt werden darf, dass der SCW nachlässig an Punktspiele herantritt. Das liegt nicht in der Natur der Mannschaft, deren Stärke ihre Kompaktheit und ihre Geschlossenheit ist.

In personeller Hinsicht ist es beim SCW heute nicht zum Besten bestellt. So fallen Mario Schappert und Moritz Schmandt sehr wahrscheinlich aus. Und so wird Thorsten Krick auf die Mannschaft zurückgreifen, die gegen die Offenbacher Kickers auf dem Platz stand. In dieser Begegnung verstanden es die Lahnauer nicht, den Unterschied von zwei Spielklassen vergessen zu machen.

In personeller Hinsicht ist beim abstiegsgefährdeten FSV Fernwald eine leichte Entspannung eingetreten. So gehört Bruno Brancatisano wieder dem Aufgebot der Steinbacher an. Auf dem Weg der Besserung befindet sich Neuzugang Sven Ehser, der wegen eines Muskelfaserrisses noch nicht mitwirken konnte. FSV-Trainer Stephan Belter hofft, ihn heute einsetzen zu können. Im Übrigen zeigte sich Belter erfreut darüber, wie seine Mannschaft gegen Ober-Roden aufgetreten ist. "Der Einsatz hat gestimmt." Ob das beim amtierenden Hessenmeister ausreicht, wird sich heute Nachmittag zeigen.

SC Waldgirmes, Aufgebot: Grutza; Andre Weinecker, Kuche, Pötzl, Neubert, Salzmann, Burk, Frenz, Schmitt, Denis Weinecker, Kaguah, Szymanski, Michel, Langholz.

FSV Fernwald, Aufgebot: Schmitt, Koc; Münnich, Simmons, König, Öztürk, Buycks, Völk, Diedrich, Damar, di Rosa, Beck, Gashi, Gouri, Yildiz, Brancatisano, Ehser (?).

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