Spät, aber nicht zu spät

  • Ralf Waldschmidt
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(ra). Spät, aber nicht zu spät fielen die Tore für den FC Turabdin/Babylon beim 5:2 (0:1)-Heimsieg gegen den RSV Weyer. In der Fußball-Verbandsliga Mitte bleibt das Team von Trainer Sherwin Rahmani damit nach drei Spieltagen unbesiegt.

Die Partie auf dem Kunstrasen-Ausweichplatz in Steinbach, die durch das Engagement von Fernwalds Bürgermeister Stefan Bechthold und dem örtlichen FSV Fernwald möglich gemacht wurde, war für den FC lange Zeit weniger klar, als es das Ergebnis aussagt.

"Wir haben uns schwer getan, erst spät die Tore gemacht. Am Ende aber war unsere Überlegenheit so groß, dass die Tore zwangsläufig fallen mussten", sagte Rahmani. Dessen Team hatte eindeutig mehr Ballbesitz, lief aber nach einem frühen Kopfballtor von Seibel (2.) lange, lange Zeit dem 0:1-Rückstand hinterher lief. Selbst als Buycks kurz nach dem Wiederanpfiff mit einem Freistoß endlich zum 1:1 (47.) traf, fiel per Konter postwendend das 2:1 für Weyer (48., Roth) - und das Spiel auf ein Tor, das der Gäste, ging von vorne los.

Mit dem 2:2-Ausgleich durch einen erneut herrlich direkt verwandelten Freistoß von Buycks (60.) und der 3:2-Führung durch einen Sidon-Kopfball (75.) war der Bann aber gebrochen, zumal RSV-Keeper Kohlheb vor dem 2:2 (60.) nach einer Notbremse die Rote Karte erhielt. In der Endphase erhöhten Celik (78.) und Marankoz (88., Foulelfmeter) in Überzahl dann noch auf den 5:2-Endstand.

FC Turabdin/Babylon: Dühring; Alkah, Klotz, Chabou, Szymanski, Celik, Buycks, Kusebauch, Marankoz, Sidon, Nohman.

RSV Weyer: Kohlheb; Böhme, Roth, Sawall, Orani, Loresch, Subasi, Schmidt, Seibel, Pfeiffer, Petri.

Im Stenogramm: SR.: Bierau (Biedenkopf). - Zuschauer: 150. - Rot: Kohlheb (60.).

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