Handball

In Sorge wegen Abstellungspflicht

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(sid). Die anstehenden Länderspielreisen der Nationalspieler bereitet den Handball-Bundesligisten große Sorgen. Die Rhein-Neckar Löwen erwägen nun offenbar, ihre Spieler unter bestimmten Umständen nicht zu den jeweiligen Nationalmannschaften reisen zu lassen. "Es ist klar, dass wir niemanden zu seiner Nationalmannschaft in ein Risikogebiet schicken können, der nach seiner Rückkehr nach Deutschland in Quarantäne müsste", sagte Geschäftsführerin Jennifer Kettemann dem "Mannheimer Morgen".

"Stand jetzt verweigert niemand die Freigabe. Wir akzeptieren natürlich die Abstellungspflicht für unsere Nationalspieler", führte Kettemann aus: "Wir befinden uns aber in einer weltweiten Ausnahmesituation und haben neben der wirtschaftlichen Verantwortung für unseren Klub auch eine gesundheitliche Verantwortung für unsere Spieler." Der "Spiegel" hatte berichtet, dass die Bundesligisten eine Garantie fordern, dass die Nationalspieler nicht in Quarantäne müssen, wenn sie zu den Vereinen zurückkehren.

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