Sonnige Aussichten

  • vonRichard Albrecht
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Der Golfclub Winnerod musste zwar in der vergangenen Saison ein paar Federn lassen, wurde aber an anderen Stellen für seinen Mut belohnt, verstärkt auf die Karte Jugendabteilung zu setzen. Hier ragte die Teilnahme von Max Steinmüller bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse 14 heraus, wo er den Cut für die Finalrunden nur hauchdünn um einen Schlag verpasste.

Der Golfclub Winnerod musste zwar in der vergangenen Saison ein paar Federn lassen, wurde aber an anderen Stellen für seinen Mut belohnt, verstärkt auf die Karte Jugendabteilung zu setzen. Hier ragte die Teilnahme von Max Steinmüller bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse 14 heraus, wo er den Cut für die Finalrunden nur hauchdünn um einen Schlag verpasste.

Das Herrenteam wurde in der Deutschen Golfliga ein Jahr nach seinem Oberligaabstieg in der Landesliga Vizemeister, obwohl ein stark verjüngtes Team an den Start geschickt wurde. Auch in diesem Jahr soll eine gute Mischung aus Nachwuchs und Routine oben mitspielen. Neben Aufsteiger Lich heißen die Gegner Varmert, Marburg und Siegerland. Ähnliches gilt für den Auftritt in der Hessenliga. Dort wurde mit zwei knappen Siegen der Wiederaufstieg in die 3. Liga geschafft. Im Halbfinale trifft man auf den GC Spessart, das andere Halbfinale bestreiten Lich und Bad Wildungen.

"Unsere Jugendkaderspieler Max Steinmüller, Luca Haller und Moritz Bott bilden mit Tim Steinmüller das Fundament des Jugendteams und damit auch die Zukunft des Herrenteams. Dazukommen die Ex-Jugendlichen Jonas Wack und Johannes Gärtner mit den Brüdern Oppermann. Diese zusammen mit unseren Routiniers haben die Chance, in beiden Ligen oben mitzuspielen", blickt Spielführer Andreas Haller recht zuversichtlich in die neue Saison.

Das erste Herrenteam der Altersklasse 30 musste nach drei Jahren aus der 1. Hessenliga absteigen. In Liga 2 heißt das Ziel erst mal Klassenerhalt, dazu muss man von den Teams aus Praforst, Titelverteidiger Bad Nauheim (im Aufstiegsspiel unterlegen) sowie Aufsteiger Lich mindestens eins hinter sich lassen. Die zweite Mannschaft dieser Altersklasse hatte nach drei Aufstiegen in Folge in Liga 5 den Klassenerhalt geschafft und möchte dies in diesem Jahr wiederholen. Bei den Herren der Altersklasse 50 wurde in der Aufstellung zwischen den beiden Teams rotiert mit dem Erfolg, dass das zweite Team in Liga 8 aufstieg und das erste Team in Liga 6 den Klassenerhalt schaffte. In diesem Jahr soll der Fokus mehr darauf liegen, mit der ersten Mannschaft um den Titel mitzuspielen. In der Altersklasse 65 wird erstmals ein Herrenteam ins Rennen geschickt.

Coup durch Steinmüller-Team

Das Damenteam der Altersklasse 30 musste im letzten Jahr in Liga 3 absteigen. In diesem Jahr kehrt Janika Breithaupt nach ihrer Babypause in den Kader zurück, der zusätzlich durch Susanne Hubatschek (ehemals Attighof) verstärkt wird, sodass Kapitän Yvonne Zimmer-Ackermann den direkten Wiederaufstieg als Saisonziel ausgegeben hat. In der Altersklasse 50 startet das Damenteam nach der Qualifikation im Vorjahr in Liga 4.

Beim GC Winnerod bereitet momentan die Jugendabteilung den Trainern und Betreuern besonders viel Freude. Letztjähriges Highlight war die Teilnahme von Max Steinmüller an den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse 14 (vierter Platz bei den Hessenmeisterschaften) sowie die nur knapp verpasste Qualifikation zum Finale im Jugendmannschaftspokal. Da standen mit Jonas Wack und Johannes Gärtner zwei aus der Altersklasse 18 im Kader, die in diesem Jahr aus der Jugend heraus sind.

So ging das verjüngte Team, vorwiegend mit AK-14-Spielern bestückt, mit Coach Torsten Steinmüller ohne große Erwartungen in das diesjährige Qualifikationsturnier und schaffte trotzdem fast sensationell den Sprung unter die besten acht Mannschaften. Damit steht man im Finale im September, wo es im ungewohnten Lochwettspiel unter anderem gegen Traditionsclubs wie Frankfurt geht.

Mit Max Steinmüller, Moritz Bott und Luca Haller stehen mittlerweile gleich drei Akteure im Perspektivkader des Landes Hessen, die damit, wie Spielführer Andreas Haller es formulierte, "die Hoffnungsträger für die Zukunft" sind. Sollte sich dieser Trend fortsetzen und das Team zusammenbleiben, darf von der Jugendabteilung noch einiges erwartet werden.

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