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Keine Blöße gibt sich die MSG Watzenborn/Waldgirmes um Magdalena Happel beim 9:0-Auftaktsieg der heimischen Damen 50 gegen Gersprenztal.

Tennis

Sofort ein Ausrufezeichen zum Saisonstart

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Die Verbandsliga-Damen von RW Gießen legen beim 8:1 in Bad Soden ebenso einen Traumstart hin wie die MSG Watzenborn/Waldgirmes beim 9:0 über Gersprenztal (Damen 50).

(pie). Mit Barbara Seeger und Anna Spengler im Kader gelang den Verbandsliga-Damen des TC RW Gießen bei BW Bad Soden ein deutlicher 8:1-Auftaktsieg zum Start der Tennis-Medenrunde. Und auch Neuzugang Nikol Mircheva war gleich am ersten Tag die erhoffte Verstärkung. Mit einem satten 9:0-Erfolg gegen den TC Gersprenztal stürmten die Damen 50 der MSG TV Watzenborn/TV Waldgirmes derweil in der Verbandsliga ihrer Altersklasse an die Tabellenspitze. Die Partie des TC Wettenberg (Damen 40) bei SKG Frankfurt fiel den Witterungsbedingungen zum Opfer und wird am 19. Mai nachgeholt.

Damen (6er), Gr. 3 / BW Bad Soden - TC RW Gießen 1:8:"Nikol an Position eins ist eine Spielerin, die an dieser Position auch wirklich gewinnen kann. Das hatten wir vorher so nicht, da sind wir sehr froh drum", freute sich Alena Sättler. Mircheva musste gleich im ersten Spiel ihre Fähigkeiten auf den Platz bringen, setzte sich nach hartem Kampf aber in drei Durchgängen durch. Ebenso erging es Anna Sidorenko, die den ersten Satz abgab, dann aber ihre Linie fand und in drei Sätzen gewann. Den einzigen Verlustpunkt musste Seeger (LK4) einstecken, die gegen ihre um drei Leistungsklassen höher eingestufte Gegnerin zwei Mal den Aufschlag und die Sätze abgab. So hatten die Rot-Weiß-Damen die Partie nach den Einzeln bereits im Sack und konnten in den Doppeln ein wenig experimentieren. "Das haben wir dann noch als Übung für die Zukunft genutzt und dementsprechend aufgestellt. Mit diesem deutlichen Erfolg gehen wir jetzt etwas entspannter in die restliche Saison und haben uns bei dem einen oder anderen vielleicht etwas Respekt verschafft", erklärte Sättler.

TC Rot-Weiß Gießen: Nikol Mircheva 6:4, 3:6, 7:5; Barbara Seeger 3:6, 3:6; Anna Spengler 6:3, 6:3; Anna Sidorenko 4:6, 6:4, 6:3; Alena Sättler 6:3, 6:4; Ann-Katrin Inderthal 6:4, 6:3; Mircheva/Sättler 6:1, 6:4; Spengler/Sidorenko 6:1, 6:1; Seeger/Inderthal 7:5, 6:0.

Damen 50 (6er), Gr. 31 / MSG TV Watzenborn/TV Waldgirmes - TC Gersprenztal 9:0:Eigentlich war die Partie für Samstagmorgen angesetzt, wurde wetterbedingt im beiderseitigen Einvernehmen aber kurzerhand auf den Sonntag verschoben. "Am Samstag hatte es geschüttet. Wir hätten Wasserball spielen können, aber kein Tennis", äußerte sich Spielführerin Andrea Hermann lachend über die Verhältnisse. In den Spielstil der tieferen Klasse mussten sich die Damen der MSG laut Hermann dann erst mal "reinfuchsen". "Das ist schon ein Unterschied zur Hessenliga-Damen 40." Langsamere Ballwechsel, viel Slice, kürzere, aber auf den Punkt gespielte Bälle machten der MSG in den ersten Spielen durchaus zu schaffen. "Trotzdem haben wir keinen Satz abgegeben", freute sich die Mannschaftsführerin. Lediglich das erste Doppel und Ute Weckmann hatten etwas mehr Mühe mit ihren Gegnerinnen. Weckmann knackte ihre Kontrahentin aber im zweiten Satz mit 7:5. Magdalene Happel und Michaela Cronau waren im ersten Satz im Tiebreak erfolgreich. Am kommenden Samstag will die Spielgemeinschaft ihre Form bestätigen. Dann geht es zur SVG Steinheim, die ihre Auftaktbegegnung deutlich verlor.

MSG Watzenborn/Waldgirmes: Ulrike Lotz 6:2, 6:1; Magdalena Happel 6:2, 6:1; Marie Szewczyk 6:1, 6:1; Michaela Cronau 6:1, 6:0; Barbara Rustige 6:1, 6:3; Ute Weckmann 6:2, 7:5; Happel/Cronau 7:6, 6:0; Lotz/Hermann 6:3, 6:2; Szewczyk/Rustige 6:2, 6:0.

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