Sieg und Unentschieden für den NSC

(ad) Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet der NSC Watzenborn-Steinberg seine erste Halbrunde in der Tischtennis-Regionalliga auf dem achten Tabellenrang.

(ad) Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet der NSC Watzenborn-Steinberg seine erste Halbrunde in der Tischtennis-Regionalliga auf dem achten Tabellenrang. "Da wollen wir am Ende stehen, denn das ist der letzte Nicht-Abstiegsplatz. Wir sind nicht unzufrieden mit dem Erreichten, auch wenn wir am grünen Tisch zwei Punkte geschenkt bekommen haben. Danach fragt aber am Ende keiner mehr. Am Wochenende haben wir gegen Besseringen auf jeden Fall enttäuschend für uns und die vielen Fans gespielt und die Riesenchance vertan, uns gegen einen der direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt etwas Luft nach unten zu verschaffen. Mit dem Unentschieden gegen Preußen Frankfurt sind wir aber trotz der vergebenen hohen Führung zufrieden, denn damit hatte bei uns im Vorfeld der Partie niemand gerechnet", so NSC-Mannschaftsführer Thomas Schmidt zur Wochenend-Ausbeute.

Ein rabenschwarzes Wochenende hatte diesmal Florian Müller. Normalerweise eine feste Größe und mit hoch positiver Einzelbilanz in die Begegnungen gegangen, brachte er im Einzel nur Flickwerk zustande, machte extrem viele leichte Fehler und landete vier Niederlagen. "Auch ›Flo‹ kann nicht immer eine Bank sein, so ein schwarzes Wochenende müssen wir ihm einfach mal zugestehen. Wir spielen eben in dieser Klasse ständig am Limit", resümierte der Teamchef.

NSC Watzenborn-Steinberg - TTF Besseringen 3:9: Knackpunkt in der Begegnung war die massive Häufung von Niederlagen in fast allen knappen Situationen. So gingen gleich drei Partien, darunter gleich das fest auf der Habenseite eingeplante erste Doppel von Fabian Moritz und Florian Müller, mit 9:11 im fünften Satz verloren. Nach dem einzigen Doppelerfolg durch die beiden besten Spieler des Tages auf NSC-Seite, Stefan Harnisch und Torsten Kirchherr, schien Marcin Kubiak auf dem besten Wege zum letztmaligen Ausgleich. Er gewann den vierten Satz mit 11:3, schien sein Gegenüber fest im Griff zu haben und unterlag im Anschluss nach völlig vermasseltem fünften Satz mit 1:11. Erst Stefan Harnisch gewann das erste Einzel für sein Team zum 2:5 - und Thomas Schmidt unterlag im Anschluss mehr als unglücklich.

Nach gewonnenem ersten konnte er sowohl den zweiten nach 10:4- - als auch den dritten Satz nach 10:6-Führung nicht erfolgreich abschließen. So war es Torsten Kirchherr vorbehalten, mit dem letzten Einzelzähler zum 3:6 zu punkten. Mit drei weiteren hauchdünnen Niederlagen war die Begegnung mit einer enttäuschenden "Klatsche" beendet. Zumindest Fabian Moritz schien hier noch auf einem guten Wege, aber er vergab nach ansprechender Leistung am Ende seine 9:6-Führung im Abschlusssatz.

Im Stenogramm: Moritz/Müller - Brubach/Koch 2:3 (4, 8, -6, -10, -9), Kubiak/Schmidt - Horshkov/Scholer 0:3 (-3, -10, -9), Harnisch/Kirchherr - Naumann/Forsch 3:0 (7, 9, 4), Kubiak - Brubach 2:3 (-9, -7, 6, 3, -1), Moritz - Horshkov 0:3 (-3, -4, -7), Müller - Naumann 0:3 (-7, -10, -11), Harnisch - Koch 3:0 (5, 8, 11), Schmidt - Forsch 1:3 (8, -10, -10, -7), Kirchherr - Scholer 3:1 (7, -8, 9, 9), Kubiak - Horshkov 1:3 (-5, 8, -10, -10), Moritz - Brubach 2:3 (3, 1, -5, -7, -9), Müller - Koch 2:3 (-11, -9, 5, 10, -9).

NSC Watzenborn-Steinberg - SV Viktoria Preußen Frankfurt 8:8: Nach dem Ergebnis vom Vortag hätte auf Pohlheimer Seite kaum jemand einen Pfifferling auf den NSC gewettet, doch mit zwei Doppelerfolgen und einer überragend stark auftrumpfenden NSC-Spitze sah man sich mit einem Traumstart konfrontiert. Harnisch und Schmidt sorgten anschließend mit ihren unangefochtenen Einzelsiegen zum 6:2-Zwischenstand für ungläubiges Staunen. Stefan Harnisch hatte dabei nach zwei hart umkämpften Sätzen seinen Gegner Seidler nach allen Regeln der Kunst demontiert. Zu diesem Zeitpunkt schienen die Gäste völlig einzubrechen, begannen, über die frühe Uhrzeit und sonstige widrige Umstände in der Halle zu lamentieren. Wie in einigen früheren Begegnungen erfolgte aber ein Einbruch in der zweiten Hälfte der Begegnung. Sauer und Kubiak vergaben zunächst gute Chancen, die Führung weiter auszubauen. Der überragende Spieler des Tages, Fabian Moritz, erhöhte dennoch auf 7:4, aber im Anschluss daran geriet Sand ins NSC-Getriebe. Nach vier Niederlagen in Folge, davon nur die von Ruven Sauer mit zwischenzeitlichen Erfolgsaussichten, mussten Fabian Moritz und Florian Müller mit 7:8-Rückstand ins Abschlussdoppel. Die hier gezeigte konzentrierte und von der vorangegangenen negativen Spielentwicklung scheinbar unbeeindruckte Top-Leistung zum Teilerfolg gegen eine Spitzenmannschaft war aller Ehren wert, meinte Thomas Schmidt

Im Stenogramm: Moritz/Müller - Seidler/Gluza 3:1 (9, 5, -8, 4), Kubiak/ Sauer - Oláh/Röhr 1:3 (5, -6, -7, -9), Harnisch/Schmidt - Urbanek/Strasser 3:2 (-3, 6, 9, -3, 6), Kubiak - Röhr 3:0 (10, 4, 1), Moritz - Oláh 3:0 (5, 7, 8), Müller - Urbanek 1:3 (-9, 9, -1, -2), Harnisch - Seidler 3:0 (9, 9, 4), Schmidt - Gluza 3:1 (5, -9, 8, 8), Sauer - Strasser 2:3 (9, 10, -6, -7, -3), Kubiak - Oláh 2:3 (5, -15, -14, 4, -3), Moritz - Röhr 3:0 (9, 9, 7), Müller - Seidler 1:3 (-6, 9, -5, -10), Harnisch - Urbanek 1:3 (-9, -4, 5, -5), Schmidt - Strasser 0:3 (-8, -3, -5), Sauer - Gluza 2:3 (-8, 5, 8, -5, -8), Moritz/Müller - Oláh/Röhr 3:1 (10, 8,-7,5).

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