Sieg in Metzingen wäre wertvoll

(jms) Ein Blick auf die Tabelle der 2. Handball-Bundesliga Süd der Frauen genügt, um die Bedeutung der Partie des TV 05 Mainzlar beim TuS Metzingen an diesem Samstag einschätzen zu können. Wenn die Gerlach-Schützlinge ab 17.30 Uhr in der Ösch-Sporthalle Metzingen antreten, geht es vor allem darum, den Abstand auf den Relegationsplatz zu vergrößern und den in der vergangenen Woche verloren gegangenen sechsten Tabellenplatz zurückzuerobern.

(jms) Ein Blick auf die Tabelle der 2. Handball-Bundesliga Süd der Frauen genügt, um die Bedeutung der Partie des TV 05 Mainzlar beim TuS Metzingen an diesem Samstag einschätzen zu können. Wenn die Gerlach-Schützlinge ab 17.30 Uhr in der Ösch-Sporthalle Metzingen antreten geht es vor allem darum, den Abstand auf den Relegationsplatz zu vergrößern und den in der vergangenen Woche verloren gegangenen sechsten Tabellenplatz zurückzuerobern.

"Nach der Niederlage gegen Nellingen hat sich unser Abstand auf den Relegationsplatz auf vier Punkte verringert. Im unteren Tabellenbereich gewinnen die Teams auch ihre Spiele. Ich denke, wir brauchen noch vier Punkte zum sicheren Klassenerhalt", sagt Mainzlars Co-Trainer Eckhard Weber vor dem richtungweisenden Spiel im Schwabenland.

Nur gut, dass die Staufenbergerinnen wieder auf ihr Stammpersonal zurückgreifen können. "Alle Mann an Bord" vermeldet Weber, der nach dem sehr ordentlichen Auftritt seiner Mannschaft darauf hofft, "mehr Konstanz und Stabilität in den kommenden Spielen zu sehen".

Abgesehen von der deutlichen Pokal-Niederlage gegen den Bundesligisten DJK/MJC Trierer verläuft das Jahr 2010 in der Liga vergleichsweise gut. Gegen den Aufstiegsfavoriten Nellingen agierte der TVM gerade im Bereich der Deckung über weite Strecken konzentriert und auf der Höhe, im Angriff hatte es allerdings nahezu über die kompletten 60 Minuten unter anderem an Präzision gefehlt. "Wir spielen gerade in der Anfangsphase zu hektisch nach vorne und schließen ohne Not viel zu früh ab. Das muss nicht sein", meint Weber. Der gute Wille der jungen Mannschaft ist erkennbar, doch die fehlende Cleverness sorgt für eine oftmals mangelhafte Umsetzung der Vorgaben. Bei einem Quäntchen mehr Effektivität wären auch gegen Nellingen zwei Punkte herausgesprungen und sogar der Blick nach oben in der Tabelle erlaubt. Weber trauert den vergebenen Chancen ein bisschen nach, ohne dabei den Blick für die Realität zu verlieren: "In Metzingen haben wir die Möglichkeit, ein zweites Mal in Folge gut zu spielen. Das wäre in unserer Situation sehr wichtig. Vor allem die gefährlichen Gegenstöße der Metzingerinnen müssen wir unterbinden. Im vergangenen Spiel haben wir bereits fünf oder sechs solcher Treffer hinnehmen müssen.

Das war letztlich spielentscheidend." Gefährlichste Spielerin bei Metzingen ist Spielertrainerin Edina Rott. Die 38-jährige Ungarin verfügt über eine langjährige Bundesligaerfahrung und hat sich auch auf internationalem Parkett als Leistungsträgerin bewiesen. Rott kann alle Rückraumpositionen spielen und ist enorm torgefährlich. Mit 127 Treffern rangiert die sicherste Siebenmeterschützin des Klassements auf dem zweiten Platz der Torschützenliste. Im rechten Rückraum oder auf der rechten Außenbahn wird Alexandra Kubasta eingesetzt . Sie gehört nach Rott zu den gefährlichsten und besten Spielerinnen der Gastgeberinnen, die zuletzt den Tabellenletzten TV Beyeröhde deutlich mit 34:25 in die Schranken weisen konnten. Zudem steht mit der spielstarken Olga Savanyu eine weitere Ungarin im Kader, die einen sehr starken Zug zum Tor hat und gute spielerische Akzente setzen kann.

Aufseiten der Mittelhessinnen soll es nach einem kleinen Durchhänger zuletzt Andrijana Atanasoska richten. Die Mazedonierin ist die treffsicherste Spielerin im TVM-Kader. Nach Klausurenstress an der Universität dürfte sie nun wieder ihre ganze Konzentration auf den Handballsport legen können. Neben einer Genauigkeit im Pass- und Aufbauspiel sowie der konsequenten Deckung gegen eine gefährliche erste und zweite Welle erwarten die Trainer des Gastes eine bessere Chancenverwertung.

"Wir lassen insgesamt zu viele Möglichkeiten aus. Das rächt sich natürlich am Ende", meint Weber, der in dieser Runde einige unglückliche Niederlagen mit ansehen musste. Eine davon setzte es im Hinrundenspiel gegen Metzingen (23:25). "Gegenüber diesem Spiel müssen wir uns gewaltig steigern. Ich hoffe, dass wir so auftreten wie in der letzten Woche", sagt der Co-Trainer.

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