Nicht aufhalten lässt sich Klara Römer beim 107:74-Saisonauftakt-Sieg in der U18-Bundesliga gegen die Franken Baskets Bamberg, links Ella Löffler, rechts Nora Hummel. FOTO: VOGLER
+
Nicht aufhalten lässt sich Klara Römer beim 107:74-Saisonauftakt-Sieg in der U18-Bundesliga gegen die Franken Baskets Bamberg, links Ella Löffler, rechts Nora Hummel. FOTO: VOGLER

Sieben Mittelhessinnen mit einem Streich

  • Oliver Vogler
    vonOliver Vogler
    schließen

(smg). Ihren wNBL-Auftakt in der Gruppe Mitte haben die Basketballerinnen vom Team Mittelhe ssen überaus deutlich gestaltet. Mit 107:74 wurde der erste Saisongast, die Franken Baskets Bamberg, bezwungen. Das Ergebnis hätte für die Mannschaft von Trainer René Spandauw noch höher ausfallen können.

Den Grünbergerinnen standen lediglich sieben Spielerinnen zur Verfügung. Verzichten mussten sie auf Lynn Schmadel, Shaline Henß und Lena Dziuba, die sich vor Kurzem verletzten. Trotzdem mussten sie für die Sollstärke auf den Spielberichtsbogen, um keine Strafe zahlen zu müssen. Wegen ihrer fehlenden Spielberechtigungen, die FIBA hatte nicht die richtigen Einstufungen vorgenommen, durften Nina und Cora Horvath nicht auflaufen. So blieben den Mittelhessinnen nur noch sieben Akteurinnen übrig.

Das sollte sich im letzten Viertel gegen die zu zwölft angetretenen und nicht aufgebenden Fränkinnen bemerkbar machen. "Wir hatten Glück, dass mit Bamberg nicht die beste Mannschaft unserer Staffel gekommen ist", war Spandauw froh, in dieser Situation nicht auf ein Top-Team getroffen zu sein. Die intensive Spielweise kostete Kraft. Zudem wurde versucht, Elisa Mevius und Klara Römer für ihren Einsatz mit den Bender Baskets tags darauf im DBBL-Pokal etwas zu schonen.

Nach dem ersten Viertel hatte das Team Mittelhessen bereits den 30:13-Vorsprung herausgeholt und legte bis zur Pause das 57:24 vor. Bamberg war in allen Belangen unterlegen, hielt aber dennoch das Tempo hoch und agierte intensiv. "Aber unsere Sieben hatten doch noch mehr Qualität", beschrieb der Grünberger Coach. Seine Mädels holten sich auch den dritten Durchgang und führten nach 30 Minuten mit 84:42. Im Schlussabschnitt (23:32) war die Heimmannschaft platt, was den späteren Sieg jedoch nicht gefährdete. Sie hat gezeigt, Basketball spielen zu können und lässt für die nächsten Partien einiges erwarten. Ein Sonderlob erhielten neben Debütantin Amelie Müller auch Nele Weinand und die nicht nur mit ihren elf Rebounds auftrumpfende Römer.

Team Mittelhessen: Herzberger (4), Mevius (18), Hildebrand (17), Weinand (12), Müller (14/2 Dreier), Villwock (27/2), Römer (15/3/10 Rebounds), Schmadel, Henß, Dziuba. /Bamberg: Högen (4), Scheibe (16/2 Dreier), Kühhorn(2), Hübschmann (17), Gärtner (6), Hummel (7/1), Eichelsdörfer (6), Löffler (2), Sauer (14), Gehring, Klimmt, Albrecht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare