Kickers Offenbach hat eine Sorge weniger. Die Stadt hat dem Regionalligisten in Sachen Stadionmiete einen Aufschub gewährt. FOTO: DPA
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Kickers Offenbach hat eine Sorge weniger. Die Stadt hat dem Regionalligisten in Sachen Stadionmiete einen Aufschub gewährt. FOTO: DPA

Nun hat man sich "wieder lieb"

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(op). Es ist keine zwei Monate her, da waren Fußball-Regionalligist Kickers Offenbach und die Stadt Offenbach Gegner - vor Gericht. Streitpunkt zum damaligen Zeitpunkt war das Zuschauerverbot. Nun haben sich beide wieder lieb und "stehen auch in Corona-Zeiten eng zusammen". So heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Sie hat sich mit den Kickers auf ein "maßgeschneidertes" (finanzielles) Corona-Hilfspaket verständigt.

Die Stadt hatte schon zuvor alle Offenbacher Sportvereine im Rahmen ihres Konjunktur- und Hilfspaketes finanziell unterstützt. Jedoch war die Profi-GmbH der Kickers davon ausgeklammert, weil sie einen Sonderfall darstellt. "Wäre die OFC GmbH aus dem gleichen Topf wie alle Vereine bedient worden, hätte der OFC einen Großteil aller Hilfen für sich verbraucht. Dies wäre weder im Interesse der anderen Vereine gewesen, noch hätte es dem OFC ausreichend geholfen", stellte Schwenke klar. Freier ergänzte: "Alle Vereine, so auch der OFC e. V., haben Hilfen erhalten, die sie in jedem Falle behalten dürfen. Für die OFC GmbH gilt: Würde der OFC aufsteigen, würden sich die wirtschaftlichen Verhältnisse verbessern. Dann wären Mittel der Stadt Offenbach im Verhältnis zur Unterstützung der anderen Vereine nicht angemessen und der OFC müsste die Hilfen zurückzahlen."

Bedeutet: Die städtische Stadiongesellschaft stundet den Kickers für einen nicht genannten Zeitraum die Stadionmiete. Steigt der OFC nicht in den kommenden drei Jahren auf, wird die Summe laut Walter in eine "reine Hilfszahlung" verwandelt. "Steigt er auf oder bekommt andere oder weitere Unterstützungs- oder Fördergelder der öffentlichen Hand in entsprechender Höhe, ist die Stundung zurückzuzahlen."

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