EvgenijPriebeWaldemarMal_4c
+
SG-Torwart Waldemar Malachowski beobachtet den Zweikampf zwischen Fernwalds Nicolas Strack (gelbes Trikot) und Elvis Zuhric. Links SG-1:0-Torschütze Evgenij Priebe.

SG »KOA« hält Partie gegen Fernwald lange offen

  • VonPeter Froese
    schließen

(fro) Nach mehr als acht Monaten coronabedingter Wettkampfpause war das Testspiel zwischen der SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen und dem FSV Fernwald der bei den heimischen Vereinen und Fußballfans erhoffte erste Weg zurück zur Normalität.

Der von Dennis Frank trainierte Gruppenligist war eine Stunde lang das bessere Team und wähnte sich nach einer 2:0-Pausenführung durch die Kopfballtreffer von Evgenij Priebe (20.) und Bastian Krug (32.) bereits auf der Siegerstraße. Bei einem Distanzschuss von Kian Feriduni konnte FSV-Torwart Pierre Kleinheider das Leder erst im Nachfassen unter Kontrolle bringen (37.). »Wir sind heute auf einen starken Gegner getroffen, der uns aufgezeigt hat, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Der am Ende glückliche Sieg ist aber für den Kopf meiner Spieler gut«, sagte FSV-Trainer Daniyel Bulut.

Die Elf des Hessenligisten offenbarte in der Defensive deutliche Defizite. Zudem fehlte es den FSV-Spielern nach der langen Pause an der nötigen Fitness und Dynamik. Die nach der Pause eingewechselten Mirco Freese (62.) und Tim Richter (65.) glichen innerhalb von drei Zeigerumdrehungen auf 2:2 aus. »Wir haben in der Defensive noch Defizite und uns die Gegentore mehr oder weniger selbst eingeschenkt. Dennoch hat man gesehen, was bei uns gehen kann. Ein Sieg für unsere SG wäre am Ende aufgrund der tollen Leistung nicht unverdient gewesen«, haderte Dennis Frank. Diesen hatte Caglanyan »Charly« Sen (70.) auf dem Fuß, ehe der zuvor bereits ausgespielte FSV-Keeper Fabian Grutza den Schuss des SG-Stürmers mit letztem Einsatz von der Linie kratzte. Auf der Gegenseite rettete die Latte und SG-Keeper Waldemar Malachowski beim Nachschuss von Tim Richter zunächst das Remis (82.). Kurz vor dem Ende hatte der 50-Jährige Pech, der für den nach einer Meniskusverletzung ausfallenden Lukas Wissig zwischen die Pfosten der »KOA« rücken musste: Mamoudou Conde hatte keine Mühe, das Leder zum entscheidenden Treffer zum 3:2-Endstand ins leere Tor der Hausherren einzuschieben (86.).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare