Seriensiege für Rühl und Starostzik

(lad) Am vergangenen Samstag schloss die 33. Winterlaufserie der TSG Alten-Buseck mit dem Halbmarathon, den die Lollarerin Hanna Rühl und der Marburger Jan-Philipp Starostzik für sich entschieden. Da beide in der Serienwertung bereits vor diesem Lauf in Führung lagen, bauten sie ihre Führung auf die Zweitplatzierten jeweils noch aus und gewannen die Trilogie über die 10, 15 und 21,1 Kilometer deutlich.

(lad) Am vergangenen Samstag schloss die 33. Winterlaufserie der TSG Alten-Buseck mit dem Halbmarathon, den die Lollarerin Hanna Rühl und der Marburger Jan-Philipp Starostzik für sich entschieden. Da beide in der Serienwertung bereits vor diesem Lauf in Führung lagen, bauten sie ihre Führung auf die Zweitplatzierten jeweils noch aus und gewannen die Trilogie über die 10, 15 und 21,1 Kilometer deutlich.

Einen Vorsprung von zweieinhalb Minuten hatte Hanna Rühl schon vor dem Lauf auf die ebenfalls aus Lollar stammende, aber für den TSV Krofdorf-Gleiberg startende Jutta Pfaff. Doch sie wollte es nicht spannend werden lassen und suchte bei frostigen minus drei Grad und zu großen Teilen vereistem und schneebedecktem Boden (zumindest am Waldrand; die Streckenabschnitte in Wohngebietsnähe waren gut zu laufen, dafür aber windanfälliger) die Flucht nach vorne.

Bereits nach fünf Kilometern hatte sie eine halbe Minute auf die weibliche Konkurrenz herausgelaufen und führte phasenweise sogar mit einer ganzen Minute. Doch die Krofdorferin Ann-Katrin Arlinghaus hatte es wie schon über die 10 und die 15 km langsam angehen lassen und sich von fünfter, sechster Stelle peu à peu vorgekämpft, bis Hanna Rühl sogar wieder in Sichtweite kam. Doch diese hatte noch einen zu großen Vorsprung und gewann in 1:35:08 Stunden um 19 Sekunden vor Arlinghaus, die sogar noch Kräfte übrig hatte und Rühl bei einem etwas längeren Streckenverlauf oder einer mutigeren Anfangsphase möglicherweise noch eingeholt hätte. Außer dem Tagessieg holte sich Hanna Rühl in insgesamt 3:19:33 Stunden nach ihren zweiten Plätzen in den Vorjahren diesmal auch verdient die Serienwertung. Mit einem Rückstand von 4:17 Minuten schob sich Ann-Katrin Arlinghaus noch auf den zweiten Platz vor Jutta Pfaff vor. Die Triathlonspezialistin wurde in 1:37:22 Stunden Tagesdritte und war in der Serie 27 Sekunden langsamer als Arlinghaus. Die Treiser W40-Siegerin Gabi Schubert belegte sowohl in der Tages-Gesamtwertung (1:40:18) als auch in der Serienwertung (3:35:17) Platz fünf. Die hinter Pfaff W50-Zweite Renate Fritz vom Gastgeberverein wurde in der Tageswertung in 1:43:57 Stunden Gesamtsiebte und in der Serienwertung Sechste.

Dort lief Petra Hausner (LGV Marathon Gießen) auf den Rang direkt dahinter, während sie am Samstag auf den achten Platz (1:44:52) kam. Aus dem heimischen Raum überzeugte auch die Treiserin Rosi Hausner. Im Halbmarathon wurde sie in 1:46:13 Stunden Neunte, in der Serie in 3:44:28 Stunden Achte. Die ersten zehn vollendete die Staufenbergerin Petra Schladitz (3:52:04).

Eine souveräne Sache war einmal mehr der Sieg von Jan-Philipp Starostzik. Der 20-Jährige legte ein hervorragendes Debüt im Halbmarathon hin und ging trotz des noch fehlenden Streckengefühls mutig nach vorn. In guten 1:13:32 Stunden siegte er mit sechseinhalb Minuten Vorsprung auf den Aßlarer Björn Feierabend (1:20:01). Auch in der Serienwertung war das Duo vorn; hier profitierte Feierabend vom Fernbleiben des bisherigen Zweiten Andreas Gerrits aus Friedberg, der nach den ersten beiden Läufen nur 1:37 Minuten Rückstand auf Starostzik gehabt hatte. Dieser benötigte insgesamt 2:36:49 Stunden, der Aßlarer hatte nach 2:51:11 Stunden Feierabend. Tagesdritter wurde M45-Sieger Walter Wiezorek (Krofdorf/1:22:05), der sich in der Gesamtwertung in 2:56:01 Stunden auf den vierten Platz verbesserte.

Jeweils auf Platz fünf schloss Matthias Huppmann (LGV Marathon) die Tages- (1:24:55) und die Gesamtwertung (2:59:16) ab. In der Tageswertung kam Jens Pfeiffer (Krofdorf/1:26:32) auf Platz acht, der jedoch nicht alle Läufe der Serienwertung bestritt. Den sechsten Rang in der Serie erkämpfte sich der Treiser Jochen Keil (3:07:34), der am Samstag Zehnter wurde (1:27:37). Aus der Region kamen auch der Laubacher Marco Groh (3:08:03), der Treiser Marc Adolph (3:09:47) sowie der Lollarer Matthias Scholtz (3:10:08) als Achter, Neunter und Zehnter unter die Top Ten.

Über die fünf Kilometer siegte der Krofdorfer Georg Abel, der mit seinem Trainer Dieter Müller-Peppler mit Rucksäcken auf den Rücken als Warm-up von Wieseck aus nach Alten-Buseck gelaufen war und dieselbe Strecke nach dem Wettkampf auch wieder zurückjoggte. Er benötigte 18:38 Minuten und konnte Müller-Peppler um knapp eineinhalb Minuten distanzieren. In der Serienwertung der 5-km-Läufe waren die beiden Krofdorfer ebenfalls in dieser Reihenfolge vorne (55:57 gegenüber 59:13 Minuten).

Bei den weiblichen Teilnehmern siegte die erst elf Jahre alte Krofdorferin Laura Bareth in für ihr Alter starken 25:49 Minuten, die Serie gewann die Buseckerin Anke Berge (1:35:06 Stunden). Mit diesem 99. Lauf seit Bestehen der Serie verabschiedet sich der Winterlauf bis zum November, wo der 100. Jubiläumslauf den Auftakt zur 34. Serie machen wird.

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