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Strahlemann Georg Dewald – der Seriensieger in Alten-Buseck. (Foto: jth)

Seriensieg für "Winterläufer" Dewald

(lad) Ende Januar hatte das Serienfinale der 36. Busecker Winterlaufserie wegen Eisregens abgesagt werden müssen, nun holte Veranstalter TSG Alten-Buseck den fälligen Halbmarathon nach.

Ob es nun an dieser unfreiwilligen Terminverschiebung lag oder am Wind und Nieselregen, sind nur Vermutungen – jedenfalls fanden nur 75 Sportler ihren Weg an die Harbighalle. Davon stellten sich sechs dem Fünf-Kilometer-Lauf und fünf der Walkingkonkurrenz. Die 21,1 Kilometer nahmen 48 Männer und 16 Frauen in Angriff. Doch das soll die erbrachten Leistungen nicht schmälern, denn auch die konnten sich sehen lassen. So kam die stärkste Zeit des Tages einmal mehr von der Hüttenbergerin Anne-Katrin Müller, die für das Team Naunheim läuft. Sie bewältigte den Halbmarathon in hervorragenden 1:25:54,9 Stunden, womit sie über 20 Minuten Vorsprung auf die zweitschnellste Frau hatte.

Dies war Rahel Harfst von der LGV Marathon Gießen, die die nasse Strecke in 1:46:43,2 Stunden bewältigte und damit im Ziel eine halbe Minute vor der drittplatzierten Renate Fritz (TSG Alten-Buseck) lag. Auch in der Serienwertung wurde Müller insgesamt klar als Erste vor Harfst geführt: Sie benötigte für die drei Strecken über zehn, 15 und 21,1 Kilometer insgesamt 3:09:11,5 Stunden, die Gießenerin 3:43:44,5. In der Tageswertung wurde Petra Schladitz (TV Kesselbach/1:52:12,4) Fünfte vor Renate Meinel (Treiser LWT/1:53:35,3), während in der Serienwertung Meinel als Vierte knapp vor Schladitz blieb.

Bei den Männern gingen sowohl der Tages- als auch der Seriensieg an Georg Dewald vom TSV Krofdorf-Gleiberg. Dewald bewältigte den Halbmarathon in passablen 1:21:12,8 Stunden und baute seinen Vorsprung in der Serie auf den Aßlarer Achim Baroth damit um mehr als viereinhalb Minuten aus. Vor dem Finale waren es drei Minuten gewesen. In der Summe der drei Läufe benötigte der Krofdorfer 2:51:52,3 Stunden, Baroth 2:59:33,6. In der Tageswertung konnte Michael Bareth vom TSV Krofdorf-Gleiberg in 1:29:24,9 Stunden den dritten Platz vor Holger Schiewe (Treiser LWT/1:30:38,1) ergattern, in der Serienwertung verteidigte der Treiser seinen dritten Rang vor Bareth jedoch um 13 Sekunden. Den sechsten Platz hat derweil Mehmet Tanriverdi vom MTV 1846 Gießen gepachtet: Sowohl mit seinen 1:33:22,0 Stunden in der Tagswertung als auch mit 3:20:04,2 Stunden in der Serie. In beiden Wertungen lag er damit vor Nihat Korde (TSG Leihgestern/1:36:04,6/3:26:20,4).

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