Serie hält

  • vonMichael Wingefeld
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(miw). Die HSG Wettenberg konnte in der Handball-Oberliga der Männer den nunmehr vierten Sieg in Serie einfahren und befindet sich nach der durchwachsenen Hinserie in den Tabellenregionen, die man vor der Saison ins Visier genommen hatte. Bei Tuspo Obernburg, das sich als Aufsteiger mitten im Abstiegskampf befindet, gewann die Mannschaft von Coach Axel Spandau in einem kampfbetonten Spiel mit 29:28 (16:14).

Ein zufriedener Trainer Axel Spandau sagte: "Mir war klar, dass es in dem Spiel über viel Kampf gehen wird. Obernburg befindet sich mitten im Abstiegskampf, wir wollten unsere Serie aufrechterhalten. Mittlerweile gelingt es uns besser, in knappen Spielen und in den entscheidenden Phasen, halbwegs routiniert aufzutreten, ruhiger zu bleiben und nicht in Hektik zu verfallen. Jetzt orientieren wir uns in der Tabelle wieder mehr nach oben."

Es entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie, in der sich keine der beiden Mannschaften nennenswerte Vorteile erspielen konnte. Nach dem 4:4 schafften es die Gäste, sich beim 9:7 erstmals ein wenig abzusetzen. Ein Tor vom drittligaerfahrenen Rückraumspieler Michael Malik, der den Wettenbergern im ersten Durchgang einige Probleme bereitete, bedeutete das 8:9, wenig später konnte Obernburg durch einen Doppelschlag von Kreisläufer Philipp Klimmer erstmals in Führung gehen. Die Mittelhessen versuchten, das Tempo weiterhin hochzuhalten - diese Maßnahme war von Erfolg gekrönt, bis zur Pause setzten sich die Wettenberger auf 16:14 ab.

Kurz nach dem Wechsel touchierte HSG-Akteur Lennart Lauber seinen Gegenspieler im Tempogegenstoß am Fuß. Diese Aktion ahndete das Schiedsrichtergespann mit einer roten Karte gegen Lauber. Dies war zwar ein kleiner Rückschlag, von dem sich die Mannschaft aus dem Gleiberger Land jedoch schnell wieder erholte. Wettenberg ging mehrmals in Führung.

Im zweiten Durchgang war es weniger der wurfgewaltige Obernburger Malik, der den Gästen Sorgen bereitete, sondern der wendige Rückraumspieler Tobias Raab, der ein ums andere Mal seine Schnelligkeit in Zweikämpfen ausspielen konnte. 15 Minuten vor dem Abpfiff netzte Sascha Puhl zweimal binnen kurzer Zeit, so hieß es 23:21 aus Sicht der Auswärts-Sieben.

Knapp vier Minuten vor dem Abpfiff erhöhte Wettenberg auf drei Treffer, hatten sogar die Chance auf vier Tore davonzuziehen, vergab im letzten Angriff zwei klare Wurfchancen, machte hinten aber dicht, sodass zwei wichtige Punkte auf der Habenseite zu Buche standen.

Wettenberg: Jan Becker, Stroh; Schwarz (1), Niclas Puhl (2), Lukas Becker (4), Olbert (3), Sascha Puhl (6), Warnke (4/2), Schneider, Schmidt (1), Oyono (1), Werner (2), Lauber (1), Weber (4).

Obernburg: Kiss, Friedrich; Reus, Luca Wengerter, Raab (6), Klimmer (5/1), Neeb, Fries (1), Kern (1), Francesco Wengerter, Malik (10/4), Schnabel (1), Göpfert (2), Bauer (2)

Im Stenogramm / SR: Heinzel/Wieprecht (Wallau/Massenheim). -Zuschauer: 120. - Zeitstrafen: 10:6 Minuten. - Disqualifikation: Lauber (32.). - Siebenmeter: 2/2:6/5.

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