Die Sensation bleibt aus

(lme) Die große Sensation ist am Ende doch ausgeblieben. Trotz einer engagierten Leistung und großem kämpferischen Einsatz, verlor die A-Jugend der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen am Sonntag ihr Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Gummersbach mit 23:29 (14:15).

Damit gelang es im vierten Anlauf nicht, gegen das individuell gut ausgebildete Team der Oberbergischen als Sieger vom Platz zu gehen. Dementsprechend bedrückt sagte Coach Arno Jung hinterher: "Wir konnten insgesamt unsere Ausfälle nicht richtig kompensieren und hatten vielleicht auch zu viel Respekt vor dem Gegner."

Arno Jung hatte für die Partie am Sonntagnachmittag auf die beiden Leistungsträger Cornelius Feuring und Moritz Zörb verzichten müssten. Dafür war der B-Jugendliche Lukas Gümbel in den Kader gerückt, der sein erstes Bundesligaspiel bestritt und dabei in der Defensive eine gute Leistung abrief. Am Ende war es die Anzahl der individuellen Fehler in Angriff und Abwehr, die sich durch die ganze Partie zog.

So befand sich die HSG schon in der Anfangsphase mit 3:8 (10.) im Hintertreffen. Einzig und allein Edi Pjanic und Tim Weber stemmten sich in der Defensive gegen die individuelle Klasse der Gäste. Gegen Ende des ersten Durchgangs gelang es Dutenhofen, noch einmal heranzukommen. Das junge Team der Spielgemeinschaft machte es den Oberbergischen im zweiten Durchgang auch keinesfalls einfach, dennoch fehlte die nötige Durchschlagskraft und die Wurfeffektivität im Abschluss.

Maßgeblich beteiligt daran war aber auch Nicholas Plessers zwischen den Pfosten des VfL. Der Drittligatorwart parierte in der zweiten Hälfte etliche Würfe der Grün-Weißen. So kam Dutenhofen/Münchholzhausen zwar immer wieder zum Ausgleich, doch in den entscheidenden Momenten fehlte die nötige Abgeklärtheit.

Gummersbach konnte sich nach dem 16:16 (35.) wieder auf 23:21 (48.) absetzen. Dazu kam, dass die HSG in der Defensive nicht das Spiel über den VfL-Kreisläufer Malte Müller unterbinden konnte, der mit acht Feldtoren eine überragende Leistung abrief.

"Wir konnte aber den Topspieler der Liga, nämlich Philipp Jäger, auf einer geringen Trefferzahl halten. Das haben wir gut gemacht", resümierte Arno Jung am Ende der Begegnung..

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen: Sulzbach, Hanemann; Jonas Müller, Lukas Gümbel, Chalepo (3), Kaiser, Wallwaey (6/2), Weber, Köhn, Albrecht (2), Pjanic (7), Niclas (3), Lauber (1), Schwalbe (1).

VfL Gummersbach: Gens, Plessers; Altjohann (1), Bader (1), Strohl (6), Müller (8), Arnold, Jäger (7/2), Floßbach, Benger (1), Höfer (4) Predragovic, Meinhardt (1).

Im Stenogramm / Siebenmeter: 5/2:2/2. – Zeitstrafen: 8:12 Minuten – Zuschauer: 80. - Schiedsrichter: Schek/Wittemann.

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