Seibert sichert Sieg im "Krimi"

(mv) Der TSV Grünberg befindet sich in der zweiten Basketball-Regionalliga Südwest-Nord derzeit auf einem Höhenflug. Am Sonntag beim 81:78 (41:46) gegen SKG Roßdorf feierten die Grünberger bereits ihren dritten Sieg in Serie. Es war jedoch ein hartes Stück Arbeit für das Team von Trainer Tobias Erben, das das Spiel erst in den Schlusssekunden für sich entscheiden konnte.

(mv) Der TSV Grünberg befindet sich in der zweiten Basketball-Regionalliga Südwest-Nord derzeit auf einem Höhenflug. Am Sonntag beim 81:78 (41:46) gegen SKG Roßdorf feierten die Grünberger bereits ihren dritten Sieg in Serie. Es war jedoch ein hartes Stück Arbeit für das Team von Trainer Tobias Erben, das das Spiel erst in den Schlusssekunden für sich entscheiden konnte.

Mit hohem Tempo und viel Elan waren beide Teams in die Partie gestartet und nutzten die Schwächen in der Mann-Mann-Verteidigung des Gegners immer wieder gnadenlos aus. Bereits nach 15 Minuten stand es 32:34 aus Sicht des TSV. Danach gelang es den Gästen aus Südhessen, sich das erste Mal abzusetzen. Aufbauspieler Alexander Kratz erzielte per Dreier den 37:42-Anschluss (19.), zur Halbzeit lagen die Grünberger mit 41:46 zurück. In der Kabine wies Erben sein Team an, in einer Zonenverteidigung zu agieren, um die Reboundhoheit zu erobern und die gegnerischen Center besser unter Kontrolle zu halten. Das gelang auch schnell, nach dem 45:49 (22.

) erspielten sich die Grünberger einen 9:0-Lauf (54:49, 24.), den die Roßdorfer allerdings postwendend mit zwei Dreiern konterten (54:55, 26.). Mit einem knappen 62:63-Rückstand ging der TSV in das Schlussviertel.

"Altstar" Benjamin Reinold und Thomas Knetsch eroberten im Zusammenspiel in der Mitte des Viertels die Führung zurück (71:70, 35.), die die Gallusstädter danach auch zum 75:74 (37.) verteidigen konnten. Doch die Gäste kamen noch einmal zurück, führten zu Beginn der Schlussminute mit drei Punkten (78:75). Erben stellte wieder auf eine Zonenverteidigung um - eine Maßnahme, die sich auszahlen sollte. 21 Sekunden vor der Schlusssirene erzielte Knetsch von der Freiwurflinie das 79:78 für den TSV. Roßdorf dribbelte nach vorne, doch verlor den Ball an Stephan Seibert. Der 19-Jährige startete zum Fastbreak, wurde aber bereits an der Mittellinie unsanft gestoppt. Die zwei Freiwürfe versenkte Seibert sicher, den Ballbesitz aufgrund des unsportlichen Fouls spielten die Grünberger mit zwei Sekunden Restspielzeit aus und feierten am Ende ihren dritten Erfolg nacheinander.

"Man merkt, dass ein Lernerfolg da ist. Die Mannschaft kann nun auch in kritischen Situationen dagegenhalten", lobte Trainer Erben sein Team nach dem Spiel.

TSV Grünberg: Kratz (23), Amend, Keiner, Seibert (8), Schlüter (9), Leyerer, Jung (12), Reinold (13), Lackhoff, Knetsch (16).

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