Schwere Aufgabe für HSG Kleenheim

  • vonMarc Steinert
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(mgs). Nach der 23:26-Heimniederlage gegen die TS Herzogenaurach ist die HSG Kleenheim-Langgöns in der 3. Frauenhandball-Liga (Staffel Ost) am Wochenende auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis. Schwieriger könnte die Aufgabe für das Team von Trainer Marc Langenbach allerdings kaum ausfallen, denn am Sonntagnachmittag (17 Uhr) reisen die Kleebachtalerinnen zum Tabellenführer Germania Fritzlar. Und auch wenn die SGK dem hessischen Kontrahenten im Hinspiel mehr als nur Paroli bot und beim 19:19 Ende November einen verdienten Punkt erringen konnte, so sind die Voraussetzungen vor dem Rückspiel völlig andere.

"Es besteht zwar noch die Hoffnung, dass vielleicht jemand aus dem Verletztenlager zurückkehrt, aber das steht aktuell noch völlig in den Sternen und wird sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Zudem können wir diesmal auch nicht auf die A-Jugendlichen zurückgreifen, sodass wir in unseren Möglichkeiten recht eingeschränkt sein werden", weiß Coach Langenbach, dass der SGK-Nachwuchs am Sonntagnachmittag zeitgleich zum Oberliga-Spiel in Bensheim auflaufen wird.

Zudem präsentierte sich das Team von Ex-SGK-Trainer "Lucky" Cojocar in den letzten Wochen in starker Verfassung, konnte fünf seiner sechs Partien des Jahres gewinnen und warf sich damit an die Tabellenspitze. Lediglich bei Drittliga-Absteiger HSG Gedern/Nidda kassierten die Nordhessinnen eine Niederlage (19:27). Verfügt die Germania ohnehin schon über die beste Abwehr der Liga (Gegentorschnitt: 21,3), mussten die Fritzlarer Torhüterinnen den Ball in den letzten beiden Partien beim SV Union-Halle Neustadt wie gegen den Chemnitzer HV nur jeweils 16-mal aus dem eigenen Tornetz fischen.

"Offensiv müssen wir vor allem auf Esther Lieber aufpassen, die auf der Mittelposition eine der besten Spielgestalterinnen der Liga ist. Aber generell ist Fritzlar auch auf Halblinks, den Außenpositionen und im Tor richtig gut besetzt, sodass eine sehr schwere Aufgabe auf uns zukommt, bei der wir aber nichts zu verlieren haben. Der Druck des Gewinnenmüssens liegt ob des Aufstiegskampfes natürlich bei der Germania", glaubt Langenbach, der es dem Spitzenreiter aber so schwer wie möglich machen will. "Wir müssen hellwach in der Deckung sein und dürfen uns keine Phase erlauben, die wir verschlafen. Aber wir müssen schauen, wie lange unsere Kräfte reichen. Ich hoffe natürlich bis zum Ende."

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