Schweinegrippe grassiert

(-) Gleich drei Spieler des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar sind an Schweinegrippe erkrankt. Dabei handelt es sich um die beiden Kreisläufer Gregor Werum und Giorgos Chalkidis sowie den israelischen Rechtsaußen Avishay Smoler. Bei allen drei sei der H1N1-Schnelltest positiv gewesen, gab die medizinische Abteilung der Mittelhessen bekannt.

(-) Gleich drei Spieler des Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar sind an Schweinegrippe erkrankt. Dabei handelt es sich um die beiden Kreisläufer Gregor Werum und Giorgos Chalkidis sowie den israelischen Rechtsaußen Avishay Smoler. Bei allen drei sei der H1N1-Schnelltest positiv gewesen, gab die medizinische Abteilung der Mittelhessen bekannt.

Die betroffenen Spieler sind derzeit vom Rest der Mannschaft isoliert und werden zu Hause entsprechend behandelt. Einen Grund zur Beunruhigung gebe es nicht, da es sich um eine milde verlaufende Form der Schweinegrippe handele.

Bereits am Samstag war das Team der HSG Wetzlar zum einen Tag später stattfindenden Auswärtsspiel nach Kiel (25:32) aufgebrochen. Dort angekommen, klagten Chalkidis und Werum über Halsschmerzen, Schnupfen und Fieber. Nach Rücksprache mit Mannschaftsarzt Dr. Wolfgang Pörschke traten beide sofort die Heimreise nach Wetzlar an, wo sich bei einer Untersuchung der H1N1-Verdacht bestätigte.

"Es war gut, dass wir beide sofort aus dem Mannschaftskreis rausgenommen und zu Hause isoliert haben", so der Sportliche Leiter der Wetzlarer, Rainer Dotzauer, der am Montag auch die Nachricht über die Erkrankung des israelischen Rechtsaußen Avishay Smoler erhielt.

"Der Rest der Mannschaft hat sich am Montag ebenfalls dem entsprechenden Test unterzogen. Bislang ist glücklicherweise kein weiterer Erkrankungsfall aufgetreten", lässt Dotzauer wissen und fügt an, dass die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen vonseiten der medizinischen Abteilung getroffen wurden. Aus diesem Grund sei das am kommenden Samstag anstehende Heimspiel (18.00 Uhr) in der Rittal-Arena gegen den HSV Hamburg nach derzeitigem Stand auch nicht in Gefahr. Ob die drei infizierten Spieler bis dahin wieder zur Mannschaft stoßen können, bleibt allerdings abzuwarten.

Hoffen können die Anhänger allerdings auf einen Einsatz von Nationalspieler Sven-Sören Christophersen, der aufgrund seiner Schulterentzündung seinen Einsatz für das Länderspiel der DHB-Auswahl am heutigen Dienstag gegen Weißrussland zwar vorsorglich abgesagt hat, sich allerdings auf dem Weg der Besserung befindet.

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