Schreitz gibt ein Klasse-Debüt für den NSC

(ad) Der Saisonauftakt in der Tischtennis-Regionalliga der Herren verlief für den NSC Watzenborn-Steinberg exakt in den erwarteten Bahnen. Gegen Kassel schafften die Pohlheimer den Pflichtsieg ohne große Probleme, während man in Herbornseelbach hauchdünn unterlegen war. Voll des Lobes war Mannschaftsführer Thomas Schmidt für Neuzugang Andreas Schreitz.

(ad) Der Saisonauftakt in der Tischtennis-Regionalliga der Herren verlief für den NSC Watzenborn-Steinberg exakt in den erwarteten Bahnen. Gegen Kassel schafften die Pohlheimer den Pflichtsieg ohne große Probleme, während man in Herbornseelbach nach großem Kampf gegen einen hoch favorisierten Gegner hauchdünn unterlegen war. Voll des Lobes war Mannschaftsführer Thomas Schmidt für Neuzugang Andreas Schreitz, der an seinem Debüt-Wochenende hervorragend aufspielte. Zwei Doppel und drei Einzel gingen in den beiden Partien bei nur einer Einzelniederlage auf sein Konto.

NSC Watzenborn-Steinberg - SVH Kassel 9:3: Der Aufsteiger aus Kassel, der die Regionalliga-Qualifikation erst nach Ablauf der Wechselfrist in trockenen Tüchern hatte, konnte sich nicht mehr verstärken und trat mit dem Oberliga-Team der letzten Saison an. Aus diesem Grunde war der erneut verstärkte NSC von Beginn an überlegen. Zwei ungefährdete Doppelerfolge brachten die Gastgeber von Anfang an in Führung. Vor allem Marcin Kubiak und Andreas Schreitz konnten brillieren, indem sie das gegnerische Spitzendoppel sicher in Schach hielten. Im Anschluss lief es bei Stefan Harnisch und Thomas Schmidt nicht rund. Nach wechselhaftem Verlauf ging das Doppel drei an die Gäste.

Kubiak wurde im ersten Einzel seiner Favoritenrolle gerecht, aber im "ewigen Fünfsatzduell" zweier über viele Jahre gleichwertiger Gegner unterlag Fabian Moritz wieder einmal seinem Gegenüber David Gallina nach einem kurzen Einbruch im Entscheidungssatz. Drei weitere, souverän gewonnene Einzel durch Andreas Schreitz, Florian Müller und Stefan Harnisch brachten im Anschluss aber die erwartete Vorentscheidung zugunsten des NSC. Mannschaftsführer Thomas Schmidt hatte mit Routinier Klaus Scherb eine ganz harte Nuss auf dem Schläger, und je länger die Begegnung dauerte, desto mehr erkämpfte sich der Kasseler mit seiner unorthodoxen Spielweise Vorteile und gewann am Ende sicher. Dies sollte die letzte Niederlage des Tages für Watzenborn gewesen sein. Im hochklassigen Spitzenspiel kämpfte Marcin Kubiak seinen Gegner Gallina im fünften Satz mit 11:9 nieder, und sowohl Moritz als auch Schreitz hatten keinerlei Probleme und beendeten die Partie.

Moritz/Müller - Malcherek/Jedynak 3:1 (-8, 6, 7, 4); Kubiak/Schreitz - Gallina/Scherb 3:1 (-9, 8, 6, 5); Harnisch/Schmidt - Hintsche/Koch 2:3 (8, -6, 6, -4, -5); Kubiak - Malcherek 3:0 (5, 10, 8); Moritz - Gallina 2:3 (9, -9, 6, -6, -7); Schreitz - Hintsche 3:1 (-9, 7, 10, 7); Müller - Jedynak 3:1 (9, 7, -8, 9); Harnisch - Koch 3:1 (7, -9, 7, 10); Schmidt - Scherb 1:3 (10, -7, -9, -6); Kubiak - Gallina 3:2 (-9, 8, -9, 7, 9); Moritz - Malcherek 3:0 (7, 8, 9); Schreitz - Jedynak 3:0 (7, 3, 8).

TTC Herbornseelbach - NSC Watzenborn-Steinberg 9:7: Nach den beiden Niederlagen (4:9 und 5:9) aus der vergangenen Runde gegen die identische Mannschaft hatte man in NSC-Kreisen mit einer Niederlage gerechnet. "Besonders im vorderen Paarkreuz sind die Herbornseelbacher mit Nico Stehle und Ludek Laboutka unglaublich stark. Die können gegen jedes Team in der Liga zusammen immer sechs Punkte holen. Da wird es für jeden Gegner schwer, noch was zu reißen. Diesmal hatte Marcin Kubiak nach einer überragenden Leistung beide am Rande einer Einzelniederlage, aber leider hat es nicht ganz gereicht und die sechs Punkte waren auch für uns weg", resümierte Thomas Schmidt. In den Doppeln hatte man beim NSC gut taktiert und mit einer Umstellung auf Siege von Doppel eins und drei gesetzt.

Dieser Plan ging, wenn auch nach viel Zittern, beim 3:2-Erfolg von Schreitz/Harnisch auf, und man schaffte die erste und einzige Führung in der Begegnung. Vier folgende Einzelniederlagen, davon drei 0:3-Packungen für Fabian Moritz, Florian Müller und Andreas Schreitz, rückten die Verhältnisse wieder gerade. Im hinteren Paarkreuz hatten es Stefan Harnisch und Thomas Schmidt wieder mit starken, aber schlagbaren Gegnern zu tun, und beide bewältigten ihre Aufgabe sicher, sodass zur Halbzeit nur ein 4:5-Rückstand zu Buche stand. Dieser wurde nach zwei Niederlagen im vorderen Paarkreuz wieder größer, doch drei folgende klare Einzelerfolge durch Schreitz, Müller und Harnisch brachten den 7:7-Ausgleich und die Hoffnung auf ein Unentschieden. Nun lag es an Thomas Schmidt, den achten Zähler für sein Team zu holen, doch beim Stande von 1:1 Sätzen unterlag er in den Durchgängen drei und vier jeweils unglücklich mit zwei Punkten Differenz. Im Abschlussdoppel konnten Moritz/Müller gegen die Super-Paarung Stehle/Laboutka die Niederlage erwartungsgemäß nicht verhindern.

Stehle/Laboutka - Kubiak/Schmidt 3:0 (4, 3, 5); Schäfer/Gavlas - Moritz/Müller 1:3 (10, -8, -9, -6); Schneider/Stibor - Schreitz/Harnisch 2:3 (3, -8, 10, -3, -9); Stehle - Moritz 3:0 (5, 6, 3), Laboutka - Kubiak 3:2 (8, -10, -6, 5, 11); Schäfer - Müller 3:0 (9, 9, 7); Gavlas - Schreitz 3:0 (9, 7, 2); Schneider - Schmidt 1:3 (9, -10, -5, -6); Stibor - Harnisch 1:3 (-9, -7, 14, -10); Stehle - Kubiak 3:2 (3, 5, -14, -10, 9); Laboutka - Moritz 3:0 (6, 7, 9); Schäfer - Schreitz 1:3 (8, -6, -9, -9); Gavlas - Müller 0:3 (-10; -7; -6); Schneider - Harnisch 0:3 (-7; -1, -10); Stibor - Schmidt 3:1 (-4, 3, 10, 9); Stehle/Laboutka - Moritz/Müller 3:1 (4, -8, 9, 6).

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