Schlusslicht nicht unterschätzen

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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(smg). Unterschiedlicher können die Aufgaben nicht sein. Am zurückliegenden Wochenende mussten die Bender Baskets Grünberg beim Zweitliga-Spitzenreiter MSP Bergische Löwen Bensberg antreten - und bezogen dort eine Niederlage. Am Samstag steht ihnen nun die auf 14 Uhr vorverlegte Auswärtspartie bevor, die sie zum Schlusslicht ChemCats Chemnitz führt. Der zweite heimische Vertreter in dieser Klasse, die Krofdorf Knights, sind an diesem Wochenende spielfrei.

In den letzten Begegnungen zeigten die Grünbergerinnen stets aufsteigende Form. Zwar wirkte sich das nicht immer erfolgreich aus, gibt aber Trainer Dejan Kostic Anlass zum Optimismus, in den nächsten Wochen den einen oder anderen Sieg landen zu können. Darauf aus sind die Gallusstädterinnen am Samstag natürlich auch in Chemnitz. Das sehr junge Gastgeberteam wurde in der Hinrunde von den Bender Baskets niedergehalten und hat in der laufenden Saison erst einmal gewonnen, das allerdings kurz vor Weihnachten überraschend in Neuss. In ihren Leistungen schwanken die ChemCats, wie das bei jungen Mannschaften typisch ist. Mal kommen die Sächsinnen nur auf 39 Punkte in einem Spiel, ein anderes Mal schaffen sie über 70. Durchschnittlich kassieren sie 69 Zähler pro Partie, was nicht der schlechteste Ligawert ist. Sie bringen viel Energie und Kraft aufs Feld. "Das wird kein Selbstläufer", warnt Kostic davor, den Kontrahenten zu unterschätzen.

Personell alles im grünen Bereich

Die Sächsinnen haben sich gesteigert, sodass die Grünbergerinnen damit rechnen, dass ihnen am Samstag alles abverlangt wird, um den angestrebten Auswärtssieg zu landen. Er würde helfen, den sechsten Tabellenplatz zu halten beziehungsweise demnächst im Ranking eventuell noch ein bisschen höher zu klettern.

Der eigenen Verteidigung wird eine entscheidende Bedeutung zukommen, sodass die Bender Baskets ihr Defensivverhalten ähnlich gut aufs Parkett bringen müssen wie zuletzt in Bensberg. Bei all dem darf natürlich die Offensive nicht vernachlässigt werden. Auch in diesem Bereich bringt Kostic sein Team nach vorne und erweitert das Repertoire.

In personeller Hinsicht sollte es in Chemnitz keine Probleme geben. Die auch in der WNBL aktiven Akteurinnen haben erst am Sonntag ihr erstes Playoffspiel in Grünberg und stehen der Zweitliga-Truppe somit einen Tag früher in Chemnitz zur Verfügung.

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