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Julia Schallau nimmt die Ehrung für die schnellste Teilnehmerin entgegen.

Schallau neue »Bergkönigin«

  • Ronny Herteux
    VonRonny Herteux
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(htr). Der »King of Mountain« steht fest, das Bergzeitfahren auf die Amöneburg im Rahmen des Stadtfestes hat viele heimische Rennradfahrer in den Kreis Marburg-Biedenkopf gelockt, um am letzten Wochenende eine Strecke von der K30 bis hinauf zum höchsten Punkt der Amöneburg auf 365 Metern zu absolvieren. Dabei waren 2,6 Kilometer unter die Räder zu nehmen, bei einem Höhenunterschied von 162 m und sechs Prozent Steigung.

Den Sieg bei den Frauen sicherte sich dabei Julia Schallau (Team Rose Beastmode) aus Allendorf/Lahn, die bei den Seniorinnen I in 7:46 Minuten die klare Bestzeit aller Teilnehmerinnen mit durchschnittlich 313 Watt und einem Durchschnittstempo von 19,7 km/h aufzuweisen hatte. Platz zwei nach 8:03 Minuten buchte Birgit Jüngst-Dauber (RV Gießen-Kleinlinden), die als Seniorin III eine herausragende Leistung ablieferte. Schnellster männlicher Starter war überraschend der U17-Nachwuchsfahrer Max Bock (RFG Guntersblum) in 5:58 Sekunden, der zwei Sekunden schneller als der beste Elitefahrer das Ziel auf der Amöneburg erreichte.

Auch der jüngere Nachwuchs war beim Amöneburg-Bergzeitfahren am Start. David Werner von der RV Gießen-Kleinlinden holte sich in 8:38 Minuten als schnellster U15-Schüler den Siegerpokal vor Maximilian Weber vom D-Zug Homberg (9:54). Bei der U17 stieg Kim Dauber (RV Gießen-Kleinlinden) als Dritter nach 7:36 Minuten auf das Podest.

Einen starken Auftritt legte Niclas Zimmer von der RSG Gießen und Wieseck als U23-Sieger in 6:16 Minuten hin. Er ließ in seiner Altersklasse immerhin sechs Mitbewerber hinter sich.

Bei den Senioren 2 mit 32 Startern trumpfte Marc Santo von der RV Gießen-Kleinlinden groß auf und nahm nach 6:41 Minuten dem zweitplatzierten Michael Seidl-Streb (Triathlon Wetterau) bereits 40 Sekunden ab. Frank Walter vom RSC Grünberg kam nach 7:34 Minuten als Sechster ins Ziel.

Bester heimischer Starter bei den Senioren 3 war Andreas Becker (D-Zug Homberg) nach 8:41 Minuten als Siebter. Schnellster Elite-Fahrer war Martin Maertens (Cryo RDT) in 6:00 Minuten, auf Rang drei folgte Valentin Szalay aus Kleinlinden in 6:27 Minuten vor Florian Obersteiner (6:28) und Tim Becker (beide RSG Gießen und Wieseck, 7:08).

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