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Angesichts vieler verletzter Spieler hofft Cleebergs Trainer Daniel Schäfer, dass sich seine Truppe beim VfB Marburg einigermaßen aus der Affäre ziehen kann.

Schäfer übt sich in Galgenhumor

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(fro). Bereits heute Abend sind die beiden Wetzlarer Sportkreisvertreter in der Fußball-Verbandsliga Mitte im Einsatz. Der SC Waldgirmes II empfängt dabei den SV Bauerbach, während der FC Cleeberg beim VfB Marburg vorstellig wird.

SC Waldgirmes II - SV Bauerbach (heute, 19 Uhr):Durch drei Siege in Folge hat sich die Elf um Spielertrainer Mario Schappert vom Tabellenende gelöst und kann sich mit einem Sieg über den SV im Mittelfeld der Liga etablieren. Zuletzt setzte sich der SC mit 3:2 bei Germania Schwanheim durch. Aktuell belegen Torben Höhn und Co. mit zehn Punkten den achten Tabellenplatz. Die vom Hungener Stefan Frels trainierten Gäste mussten zuletzt eine 0:2-Heimniederlage gegen den FV Breidenbach hinnehmen und belegen mit sieben Punkten einen Abstiegsrang. "Nach dem Tiefpunkt gegen Weyer haben wir uns aus der Talsohle gearbeitet und dürfen nun ein Lächeln tragen. Wir können die Partie gegen Bauerbach befreit angehen, denn der SV ist nach drei Niederlagen in Folge unter Druck. Wir müssen hinten stabil stehen und dürfen Mirco Freese, Robin Traut, Manuel Brehm und Co. nicht ins Spiel kommen lassen. Dabei müssen wir geduldig sein, denn der SV wird uns im Laufe des Spiels Räume bieten, weil sie auf Biegen und Brechen gewinnen werden wollen. Dies ist dann die Gelegenheit, unsere gefährlichen Konter auszuspielen", wünscht sich Schappert von seiner Truppe.

Personelles: Dennis Alberg (Schulterverletzung) fehlt. Mazlum Celik kehrt nach Verletzung und überstandener Krankheit zurück.

VfB Marburg - FC Cleeberg (heute, 19.30 Uhr):Die Elf von Trainer Daniel Schäfer reist als Außenseiter in die Universitätsstadt nach Marburg. Während die "Schimmelreiter" zum Kreis der Aufstiegsanwärter zählen, stand für die Cleeberger von Beginn an nur der Klassenerhalt auf der Agenda. Nach der schweren Verletzung von Torjäger Henrik Keller (Kreuzbandriss) ist dieser in weite Ferne gerückt. So waren Dominik Huisgen und Co. zuletzt bei der 0:2-Niederlage gegen den FC Ederbergland nahezu chancenlos. "Die Gemütslage ist bitter. Ich hätte nie gedacht, dass ich vor einem Spiel einmal sagen müsste, dass wir auf Schadensbegrenzung aus sein werden. Wenn alles perfekt läuft, dann spielen wir 0:0. Uns fehlen die offensiven Optionen, denn der einzige nominelle Stürmer, Dominik Trivilino, wird angeschlagen ins Spiel gehen müssen. Wir werden Beton anrühren und versuchen, dem VfB das Leben so lange wie möglich schwer zu machen. Die Jungs werden ihr Bestes geben. Im Handball würde die Partie 35:15 für Marburg ausgehen. Vielleicht gelingt uns ja eine solche Sensation, wie damals, als Griechenland völlig überraschend Europameister geworden ist", hofft Schäfer auf die Unberechenbarkeit im Fußball.

Personelles: Mit Daniel Wiesenfeller (beruflich in Dänemark), Dominik Huisgen (Urlaub), Henrik Keller, Stefan Hocker, Marvin Gath, Simon Kranz und Moritz Schmidt (alle verletzt) fehlen sieben Stammspieler. Somit stehen Trainer Daniel Schäfer, der aufgrund eines gebrochenen Zehs selbst keine Option ist, lediglich zwölf gesunde Spieler zur Verfügung.

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