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Schadensbegrenzung

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Die HSG Lumdatal um Torfrau Stefanie Schütz, Hanna Schwabauer (10), Madeleine Müller (13) und Selina Sauer (r.) wird vermutlich auch am Samstag gegen die TSG Eddersheim in der Abwehr alle Hände voll zu tun haben. © Oliver Vogler

(mol). Jeweils Heimspiele stehen für die heimischen Frauen-Drittligisten am Wochenende auf dem Programm. Während die HSG Lumdatal bereits am Samstag die TSG Eddersheim erwartet, bekommt es die HSG Kleenheim-Langgöns am Sonntag mit TB Wülfrath zu tun.

HSG Lumdatal - TSG Eddersheim (Samstag, 17.30 Uhr, Lumdatalhalle Londorf): Nicht um Punkte, die in die wohl drohende Abstiegsrunde mitgenommen werden würden, geht es am Wochenende für die Drittliga-Handballerinnen der HSG Lumdatal. In der Staffel D stellt sich am Samstag in Londorf nämlich mit der TSG Eddersheim ein absolutes Liga-Schwergewicht vor, gegen das das Ziel des Teams von Marcel Köhler sicherlich nur sein kann, sich ordentlich aus der Affäre zu ziehen. Dies gelang im Hinspiel in Südhessen Anfang Oktober nämlich nur rund zehn Minuten lang, am Ende setzte es eine bittere 16:40-Klatsche und damit die bis dato höchste Saisonniederlage für die Mittelhessinnen.

»Natürlich muss es unser oberstes Ziel sein, nicht noch einmal so unter die Räder zu kommen wie damals. Dafür müssen wir einzig und allein auf uns und unsere Leistung schauen, die Fehlerzahl im Angriff minimieren und konsequenter abschließen. Aber natürlich wissen wir, dass mit Eddersheim ein absolutes Topteam der 3. Liga auf uns zukommt«, beschreibt der HSG-Coach.

In der Tat nimmt das Team aus dem Hattersheimer Stadtteil direkten Kurs auf die Meisterrunde, denn mit nur fünf Minuspunkten liegt das Team von Trainer Tobias Fischer auf dem dafür nötigen zweiten Tabellenplatz und weist ebenso viele Punkte Vorsprung auf den Dritten Fortuna Düsseldorf auf. Sorgenfrei reisen aber auch die »Eddschmer City Girls« nicht in die Rabenau, denn nachdem das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Mainz-Bretzenheim am vergangenen Wochenende wegen mehrerer positiver Corona-Fälle im TSG-Team verlegt werden musste, stehen drei Spielerinnen nach wie vor nicht zur Verfügung.

Erstmals in diesem Jahr wird bei Eddersheim aber Lilly König wieder an Bord sein, die bei Lumdatals Trainer großen Respekt genießt. »König und beispielsweise Kreisläuferin Lena Thoß sind richtig starke Spielerinnen, das ganze Eddersheimer Team ist aber jung und sehr gut ausgebildet. Wir werden auf jeden Fall in der Abwehr kompakt stehen müssen, wissen aber, dass das eine riesige Herausforderung für uns wird«, so Köhler, dem bei der Herkulesaufgabe am Wochenende aller Voraussicht nach aber zumindest sein gesamter Kader zur Verfügung stehen wird.

Big-Point-Spiel für Saul-Sieben

HSG Kleenheim-Langgöns - TB Wülfrath, (Sonntag, 17 Uhr, Weidig-Sporthalle Oberkleen): Keine einfache Trainingswoche dürfte sicherlich hinter den Drittliga-Handballerinnen der HSG Kleenheim-Langgöns liegen. Zum einen musste das Team die bittere 20:21-Niederlage gegen die HSG Gedern/Nidda am vergangenen Samstag verdauen und möglichst schnell wegstecken, zum anderen lässt auch die Corona-Thematik die Gedanken immer wieder kreisen. Nicht die besten Voraussetzungen vor einer weiteren wichtigen Partie gegen den TB Wülfrath, der am Sonntagabend (17 Uhr) in der Weidig-Sporthalle in Oberkleen gastiert.

»Mit Wülfrath kommt eine weitere Mannschaft zu uns, die noch in Schlagdistanz liegt. Wenn wir eine Chance auf die zwei Punkte haben wollen, brauchen wir einen guten Rückzug, müssen aber vor allem in unserem eigenen Angriff wesentlich mutiger und dynamischer spielen als zuletzt. Die Niederlage gegen Gedern/Nidda hat sicherlich wehgetan, ist aber kein Grund, jetzt aufzugeben«, so SGK-Coach Saul.

Auf dem siebten Tabellenplatz liegend, weist das Team aus dem nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann aktuell fünf Zähler mehr als die Kleenheimer Damen auf. Am vergangenen Wochenende war die Truppe des Trainergespannes Michael Cisik und Jörg Büngeler spielfrei, kommt aber mit der Empfehlung eines 29:26-Auswärtssieges bei der HSG Gedern/Nidda nach Oberkleen. Dass die Gastgeberinnen gegen Wülfrath aber sicherlich nicht ohne Chance sind, belegte das Hinspiel Anfang Oktober, das mit einer 25:25-Punkteteilung endete. Besonderes Augenmerk sollte die Saul-Sieben auf das Kreisspiel beim TB legen, mit 74 Treffern ist Kreisläuferin Simone Fränken nämlich die beste Torschützin beim Gegner.

Personell ist aktuell noch nicht gänzlich geklärt, wer am Wochenende auflaufen kann. Fehlen wird weiterhin die verletzte Elena Schuch, während Franziska Dietz wieder zur Verfügung steht.

»Wir haben allerdings auch einen Corona-Ffall in der Mannschaft und müssen daher schauen, wie sich das Ganze entwickelt. Ich glaube aber, dass wir da glimpflich durchkommen und am Wochenende trotzdem spielen können«, hofft Saul, der noch anfügt: »Es ist momentan eine wilde Zeit. Wir müssen einfach versuchen, das Beste daraus zu machen.«

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