Finja Schaake kann auch bei ihrem neuen Verein Beruf und Sport gut miteinander verbinden. FOTO: IMAGO
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Finja Schaake kann auch bei ihrem neuen Verein Beruf und Sport gut miteinander verbinden. FOTO: IMAGO

Basketball

Schaake zieht es zu neuen Ufern

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Finja Schaake verlässt die Marburger Bundesliga-Basketballerinnen nach elf Jahren. Berufsbedingt verschlägt es die 27-Jährige nach Niedersachsen.

(mri). Die 61-fache Nationalspielerin Finja Schaake verlässt nach elf Saisons den BC Marburg. In der vergangenen Spielzeit erzielte die aus Grünberg stammende Schaake für Hessens einzigen Erstligisten im Damen-Basketball in durchschnittlich knapp 18,5 Spielminuten 6,5 Punkte und 0,8 Dreier. "Ich habe letzten Monat mein 2. Staatsexamen absolviert und aus einem anderen Bundesland ein sehr gutes Stellenangebot erhalten, das ich nicht ablehnen kann. Ich bin mir schon mit einem anderen Erstligisten einig. Dort kann ich Beruf und Basketball auch sehr gut verbinden", lässt die 27-Jährige durchblicken. "Ich habe lange überlegt und abgewogen. Ich werde alle in Marburg vermissen. Aber ich bin jetzt glücklich mit der Entscheidung und habe Lust auf die Veränderung. Ich möchte mich ganz herzlich beim Verein und den Fans bedanken. Es waren wirklich tolle elf Jahre. Es hat super viel Spaß gemacht."

Bislang verbrachte Schaake ihre gesamte Bundesliga-Karriere in Marburg. Am 3. Oktober 2009 lief sie als 17-Jährige zum ersten Mal in der höchsten deutschen Spielklasse auf. In den ersten Jahren spielte sie parallel noch mit Doppellizenz für ihren Stammverein Bender Baskets Grünberg.

Für den BC stand die gebürtige Marburgerin 277-Mal in der 1. Liga auf dem Parkett - Vereinsrekord. Hinzu kommen 32 Pokalspiele (geteilter Vereinsrekord mit Alexandra Keil). Inklusive dem europäischen CEWL-Wettbewerb trug die Flügelspielerin 325-Mal das BC-Trikot. Dabei erzielte die Gymnasiallehrerin 2825 Punkte und 296 Dreier. Schaake ist in der Bundesliga von allen aktiven Spielerinnen die mit der längsten ununterbrochenen Dienstzeit für einen Verein.

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