Schaake: »Göttingen hat Respekt vor uns«

(smg) Mit dem dritten Platz nach der Hauptrunde der zweiten Frauen-Basketball-Bundesliga haben die Bender Baskets Grünberg mehr erreicht, als sie vor der Saison erwartet hatten. Jetzt stehen sie in den Playoffs, die ihnen mindestens zwei weitere Spiele bescheren. Das erste davon wird am Sonntag um 16 Uhr bei der auf Rang zwei eingelaufenen BG 74 Göttingen ausgetragen.

Die Gastgeberinnen nehmen die Favoritenrolle ein, Chancen rechnen sich die Gallusstädterinnen trotzdem aus – nicht zuletzt deshalb, weil sie bei der BG am 11. März nach Verlängerung als Sieger vom Feld gegangen sind. Nicht zu unterschätzen ist die erwartete Kulisse. Bei Göttinger Frauen-Basketball-Zweitligaspielen werden nicht selten mehr als 600 Zuschauer gezählt.

»Auf uns lastet null Druck, die stehen unter Zugzwang«, beschreibt Grünbergs Trainerin Birte Schaake die Ausgangssituation. Die Niedersachsen streben den Aufstieg in die erste Liga an, während die Gallusstädterinnen in der Saison schon alles erreicht haben. Mit ihrem Team geht sie dennoch hoch motiviert an die neue Aufgabe heran, um, wenn möglich, erneut einen Erfolg von der BG mitzunehmen. Grünberg ist selbstbewusst und sieht sich keineswegs als Kanonenfutter an. »Wir wissen, dass Göttingen Respekt vor uns hat«, ist der Trainerin klar, dass ihre Mannschaft am Sonntag nicht unterschätzt werden wird. Sie hätte nichts dagegen, wenn die BG auch am Wochenende wieder etwas schwächeln würde. Am letzten Hauptrundenspieltag verlor sie in Opladen.

Für die Bender Baskets verlief die Vorbereitung auf diese Partie nicht optimal. Erkrankte Akteurinnen, die nach ihrer Sprunggelenkverletzung noch nicht wieder im Mannschaftstraining befindliche Ama Degbeon, die mit Knieproblemen belastete Keisha Carthäuser sowie die in Marburg trainierende Finja Schaake ließen kein volles Trainingsprogramm zu. So wurde sowohl die Intensität als auch die Quantität in dieser Woche reduziert. Durch die Videoanalyse ist Göttingens Spielweise den Grünbergerinnen nun wieder frisch im Gedächtnis. Die Trainerin hat sich Varianten überlegt, um die Gastgeberinnen in ihrem Wirkungskreis einzuengen. Besonderer Aufmerksamkeit werden sich wieder die Tschechin Katarina Flasarova und die US-Centerin Ofa Tulikihihifo erfreuen.

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