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Den Heimvorteil nutzen möchten die Grünbergerinnen Akosue Ahmed (2. v. l.) und Kristina Wereschinski (3. v. l.) zum Start der Playoffs in der WNBL. FOTO: VOGLER

Das Sahnehäubchen

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(smg). Zu seinem ersten Playoff-Spiel in der U18-Bundesliga tritt das Team Mittelhessen am Sonntag um 12.30 Uhr in der Sporthalle der Theo-Koch-Schule an. Als Tabellenerster der WNBL-Gruppe Mitte empfangten die Basketballerinnen aus Mittelhessen den Viertplatzierten der Südstaffel, die Pfalz Towers aus Speyer und Schifferstadt. Die Ausscheidungsrunde ist für die Grünbergerinnen das Sahnehäubchen auf eine schon jetzt gelungene Saison.

Auf die beiden Langzeitverletzten Janna Dauer und Emilia Arnheiter mussten die heimischen Nachwuchstalente schon in den letzten Spielen verzichten. Deren Fehlen wiegt schwer, und es ist fraglich, ob das in den Playoffs zu kompensieren ist. "Wenn wir die beiden Ausfälle nicht hätten, würde ich sagen, wir sind der Favorit", sieht Trainer René Spandauw die Rolle nicht unbedingt bei seinen Spielerinnen. Gecoacht werden sie am Sonntag nicht von ihm, da er einen schon seit langer Zeit geplanten USA-Aufenthalt wahrnimmt. Aleksandra Heuser ist diesmal für die Grünberginnen verantwortlich.

Sie weiß um die Stärken der Gäste, die von drei Akteurinnen getragen werden. Die beiden U18-Nationalspielerinnen Bianca Helmig und Annika Holzschuh ragen aus dem Towers-Team ebenso heraus wie die 1,90-Meter große Annika Soltau (Jahrgang 2005). Alle drei sind in der Lage, eine Partie zu entscheiden. Letztgenannte wird trotz ihrer Größe als "athletisch und extrem schnell" beschrieben. Sie dürfte die Reboundvorherrschaft zugunsten der Pfälzerinnen ausschlagen lassen, denn Grünbergs beste Rebounderin Dauer ist nicht dabei. Die Abwehr des Team Mittelhessen ist auch durch den Ausfall Arnheiters geschwächt, die Spandauws beste Verteidigerin ist. "Wir müssen das in der Defense als Team lösen", gibt der Trainer vor und hofft, in diesem Bereich trotz allem weiterhin die im Saisonverlauf entwickelte Stärke zeigen zu können. Ihr auf Druck und Tempo ausgelegtes Spiel wollen die Gastgeberinnen durchziehen. Sie haben den Heimvorteil. Was er am Sonntag bedeutet, bleibt abzuwarten. Sollte nach der zweiten Begegnung am 23. Februar in Schifferstadt ein entscheidendes drittes Spiel am 1. März nötig sein, hätte das Team Mittelhessen dann wieder Heimrecht.

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