Sättler neuer Kreisjugendwart

(gra) Die wichtigsten Themen bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Tenniskreises Gießen am Samstag waren die Ausweitung des Breiten- und Jugendsports, der hohe Mitgliederschwund in den vergangenen zehn Jahren und die - durch die Veränderungen des Hessischen Tennisverbandes - sinkende Anzahl von Mannschaften in den einzelnen Kreisen. Zudem wurde mit Stefan Sättler ein neuer Kreisjugendwart gewählt.

(gra) Die wichtigsten Themen bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Tenniskreises Gießen am Samstag waren die Ausweitung des Breiten- und Jugendsports, der hohe Mitgliederschwund in den vergangenen zehn Jahren und die - durch die Veränderungen des Hessischen Tennisverbandes - sinkende Anzahl von Mannschaften in den einzelnen Kreisen. Zudem wurde mit Stefan Sättler ein neuer Kreisjugendwart gewählt.

Zu Beginn der Versammlung in der "Ratsschänke" der Fernwaldhalle Steinbach war die Stimmung unter den Anwesenden noch sehr gut. Es waren 25 der 39 Vereine des Tenniskreises vertreten. Unter ihnen war auch der Bezirksvorsitzende Peter Zimmermann, der angesichts der wenig erfreulichen Aussichten für das Jahr 2009 um besonders viel Engagement der Ehrenamtlichen Mitarbeiter warb und die Durchführung von Vereinsseminaren ankündigte, um die Mitarbeiter zu schulen. Auch der Vorsitzende Wolfgang Förster wies deutlich darauf hin, dass jeder, der den Tenniskreis unterstützen will, gern gesehen ist.

Wolfgang Förster lobte, dass der Mitgliederschwund des TK Gießen 2008 mit nur 0,5 Prozent der niedrigste seit zehn Jahren gewesen sei, machte aber auch deutlich, dass der Tenniskreis in dieser Zeit ein Drittel seiner Mitglieder verloren hat. Er regte daher ein Nachdenken über die aktuelle Struktur der Tenniskreise an. Besonders erbost war der Vositzende über die Änderungen des Wettspielbetriebes durch den Hessischen Tennisverband, durch die den Kreisen zahlreiche Mannschaften entzogen würden: "Ich weiß nicht, was der Schwachsinn soll", machte Förster als Kreisvorsitzender seinem Ärger Luft.

Im Rückblick auf das vergangene Jahr verwies Spielleiterin Monika Rinker auf den Erfolg der Hobbyrunde und des Kreispokals. Bei beiden Turnieren hatten insgesammt 75 Mannschaften teilgenommen und trugen 243 Spiele aus. Die Vereine mit den meisten Teams waren hierbei der TC Krofdorf-Gleiberg (8), TC Laubach (7) und TC Schotten MSG (6). Die Spielleiterin zeigte sich jedoch besorgt, dass sich dieses Jahr bisher nur wenige Mannschaften für die Turniere angemeldet hätten und die Gruppeneinteilung noch nicht feststehe. Sie kündigte auch eine erneute Austragung des "Doppel- Cups" an, der 2008 von den Jugendlichen super angenommen wurde. Die nächsten Termine für den Cup sind der 15. Februar und der 15. März.

Als die Änderungen der Wettspielordnung durch den Hessischen Tennisverband für das neue Jahr zur Sprache kamen, kippte die Stimmung im Saal. Besonders unzufrieden waren die Anwesenden mit dem Entschluus, dass die U 11-Jugend ihre Spiele am Samstag um 14 Uhr austragen soll und die Damen 40 an Sonn- und Feiertagen zur selben Uhrzeit zum Schläger greifen werden. Andere Termine wären den meisten lieber gewesen.

Eine weitere Änderung ist, dass eine Mannschaft, die nicht zum Doppel antreten kann, weil sich einer ihrer Akteure im Einzel eine Verletzung zugezogen hat, nicht bestraft wird. Auch neu ist, dass ein um bis zu 90 Minuten verspätetes Erscheinen am Wettkampfort dennoch als Antreten gewertet wird und somit keine Strafen nach sich zieht.

Eine lobenswerte Nachricht hatte Schatzmeister Eberhard Niesel zu vermelden. Er bestätigte, dass der Tenniskreis Gießen 85,33 Prozent seiner Ausgaben im Jahr 2008 für die Jugendarbeit verwendet hat. Daraufhin beantragte er die Senkung der Kreisumlage auf 50 Prozent, die von den Anwesenden beschlossen wurde. Ein weiterer Programmpunkt des Treffens war die Wahl von Holger Gassmann zum Kassenprüfer und die Senkung des Haushaltsplanes für 2009.

Höhepunkt der Versammlung war die Wahl des neuen Kreisjugendwartes. Da der bisher verantwortliche Thorsten Väth, der seit drei Jahren seine Aufgaben von Kassel aus erfüllt hatte und sich dazu aus zeitlichen und beruflichen Gründen nicht mehr in der Lage sah, wurde Stefan Sättler einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. Er war bisher Jugendwart beim Beuerner TC und beim TC Buseck. Er hofft, dass ihm die Arbeit "so gut gelingt" wie seinem Vorgänger.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare