Rundenabschluss in allen Klassen steht bevor

Der TSG Nieder-Ohmen ist der Klassenerhalt in der Fußball-Kreisoberliga nicht mehr zu nehmen. Zum Kehraus gastiert man nun am Samstag (16.30 Uhr) im Derby bei der FSG Homberg/Ober-Ofleiden.

(cso) Die Truppe von Trainer Peter Niestatek hatte am vergangenen Wochenende bei der FSG Kirtorf mit 2:1 gewonnen und steht damit schon vor dem finalen Spieltag als beste "Alsfelder" Mannschaft fest. Zudem fuhren die Homberger am Pfingstmontag beim Kreispokalfinale in Grebenau den Sieg ein, wo das Team des SV 06 Alsfeld geschlagen wurde. Die Favoritenrolle ist also für diese Partie klar vergeben. Die Spvgg. Leusel, die ebenso wie Nieder-Ohmen lange im unteren Tabellendrittel mitspielte, gastiert in der abschließenden Partie beim TSV Großen-Linden. Auf Platz neun und zehn rangierend, sind die beiden Kontrahenten zwar Tabellennachbarn. Auch mit einem Sieg können die Leuseler jedoch nicht mehr am TSV vorbeiziehen, da der Abstand mit sechs Punkten schon zu groß ist. Nur einen Platz vor den Lindenern rangiert die FSG Kirtorf. Auch sie muss beim Tabellennachbarn ran, den TSF Heuchelheim.

Spannender geht es da schon im Abstiegskampf der Kreisliga A Alsfeld/Gießen zu. Gesucht werden am Samstag (15.30 Uhr) noch der zweite direkte Absteiger nach der SG Bechtelsberg sowie die Mannschaft, die sich über die Relegation den Klassenerhalt sichern kann. Wer die schlechtesten Karten hat, ist schwer einzuschätzen. Zwar liegt die FSG Lumda/Geilshausen mit 26 Zählern auf Platz 14, dem vorletzten Tabellenrang, dennoch hat die FSG am Samstag mit der SG Rüddingshausen/Londorf den von der Platzierung her schlechteren Gegner als der SV Hattendorf (27 Punkte), der mit Platz 13 den Relegationsplatz bekleidet. Die Hattendorfer empfangen nämlich den Drittplatzierten aus Saasen. Für die Saasener geht es aber ebenso wie auch für die SG Rüddingshausen/Londorf, die am vergangenen Wochenende endgültig den Klassenerhalt sicherte, um nichts mehr. Die Lumdaer müssen im Derby auf jeden Fall gewinnen. Ein Punkt reicht aufgrund des um elf Treffer schlechteren Torverhältnisses im Vergleich zu Hattendorf wohl nicht. Außerdem muss auch der TSV Burg-/Nieder-Gemünden (28 Punkte) noch bangen, der die FSG Mücke/Merlau/Atzenhain zu Gast hat.

In der Kreisliga B Alsfeld sind indes alle aufstiegsrelevanten Entscheidungen gefallen. Die beiden direkten Aufsteiger heißen SG Herzberg und FSG Ohmes/Ruhlkirchen, während der FSV Wahlen die Relegation bestreiten wird. Die von der Platzierung interessanteste Partie dürfte das Duell (Sa., 15.30 Uhr) zwischen dem Rangvierten, der FSG Ober-Ohmen/Ruppertenrod, und den Wahlenern sein, auch wenn der FSV nicht mehr eingeholt werden kann.

Die SG Bernsfeld/Weitershain tritt am letzten Spieltag (Samstag, 13.30 Uhr) der Kreisliga C Alsfeld bei der SG Romrod/Zell II an, während die FSG Schweinsberg/Dannenenrod in der Kreisliga B Marburg, Gruppe 1, zum Kehraus beim TSV Betziesdorf vorstellig wird.

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