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Rückzugsverhalten muss stimmen

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Von: Harald Friedrich

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Den Handball-Kasten möglichst sauber halten wollen Torhüter Maximilian Jakob (98) und die Bundesliga-A-Jugend der Mittelhessen Youngsters am Wochenende beim HC Elbflorenz Dresden. © Harald Friedrich

(opk). Gerade einmal fünf Wochen ist es her, dass genau dieses Duell stattgefunden hat. Am Sonntag reisen die Mittelhessen Youngsters nach Dresden und werden dort von der HC Elbflorenz 2006 empfangen. Die letzte Begegnung, damals noch in der Vorrunde der Jugendbundesliga, ist der bisher einzige Saisonsieg der Mittelhessen.

Erneut wird André Ferber die Jungs von der Seitenlinie alleine coachen, da Mario Weber sich noch von seiner Knie-Operation erholt. Der Trainer sprach von guten Trainingseinheiten in den letzten Tagen, hat trotz des Sieges vor wenigen Wochen aber auch einige lobende Worte für den Kontrahenten übrig.

»Sie spielen Tempohandball, wir sind also zu gutem Rückzugsverhalten verpflichtet. Dazu decken sie variabel, mal 6-0, mal aber auch offensiv. Das Spiel ist gut um zu sehen, wie wir uns verbessert haben. Neulich zwangen sie uns mit ihrem siebten Feldspieler zu einer defensiven Abwehr, diesmal wollen wir diese Taktik auch mit unserer 3-2-1-Deckung verteidigen.«

Beim Erfüllen dieser Aufgabe wird Ferber vermutlich auf Rückraumspieler Florentin Datz verzichten müssen. Der Halbrechte zog sich im letzten Spiel eine Fußverletzung zu, womit sein Einsatz unsicher ist.

Für Gastgeber Elbflorenz ist es erst die zweite Begegnung in der Hauptrunde, die erste verloren sie - ebenso wie die Youngsters letzten Sonntag - vor zwei Wochen gegen die JSG Nettelstedt. Für beide Mannschaften wäre ein Sieg also enorm wertvoll. Das weiß auch der Coach der Mittelhessen. »Wenn wir unser Ziel, Vierter zu werden, erreichen wollen, müssen wir am Sonntag die Punkte mitnehmen«, lautet somit die Ansage an seine Mannschaft.

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