Rowsey im Fokus

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(gae). Auf der Homepage des MBC werden die Tage, Stunden und Minuten heruntergezählt, bis am Samstag um 19.30 Uhr das Testspiel gegen die Gießen 46ers in der Stadthalle Weißenfels angepfiffen wird. So erhält der Vorbereitungsvergleich zwischen den beiden Basketball-Bundesliga-Teams gleich einen ganz anderen Stellenwert. Noch gut einen Monat müssen die Clubs warten, dann startet die BBL in die Saison 2020/21. Und wie es die Planung will, stehen sich genau die beiden Teams zum Bundesliga-Auftakt am 7. November (18 Uhr) in der Sporthalle Gießen-Ost gegenüber.

Gießen Trainer Ingo Freyer ist besonders gespannt darauf, wie schnell sich der nachverpflichtete Guard Andrew Rowsey ins Teamgefüge integriert. Der 26-jährige US-Amerikaner soll die Lücke schließen, die der am Oberschenkel verletzte Jonathan Stark im Backcourt hinterlassen hat.

Der Ende vergangene Woche zu den Gießenern gestoßene Rowsey durfte beim Turnier in Hagen noch nicht mitwirken, obwohl der wurfstarke 1,80-m-Mann einen negativen Corona-Befund aus den USA vorweisen konnte. Der nun vorort durchgeführte Test verlief ebenfalls negativ - und der obligatorische Medizincheck wurde bestanden -, sodass der Shootingguard am Samstag sein Debüt bei den 46ers geben wird.

Verzichten muss Freyer neben Starks weiter auf Alen Pjanic. Der Gießener wird nach seiner Verletzung am unteren Rücken in rund vier Wochen zurückerwartet. Bis er dann aber einsetzbar sein wird, werden weitere Tage folgen. Ob Center-Routinier Brandon Bowman am Samstag ein paar Minuten erhalten wird, ist noch offen. Aufgrund muskulärer Probleme musste er im Training kürzer treten.

Freyer freut sich auf den Vergleich mit dem MBC am Samstag. Der Coach ist mit dem momentanen Leistungsstand seiner Mannschaft zufrieden, die er erst seit drei Wochen im Vorbereitungstraining hat. "Es macht gerade sehr viel Spaß mit den Jungs. Sie ziehen alle gut mit - innerhalb ihrer Möglichkeiten."

Ernst wird es für die 46ers bereits eine Woche später, wenn sie am 17. Oktober in Vechta im BBL-Pokal ranmüssen. Es folgen dann am 24. und 25. Oktober an gleicher Stelle die weiteren Cup-Partien gegen Frankfurt und Göttingen. Nur der Tabellenerste der Vierergruppe zieht in das Pokal-Endturnier ein.

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