Roth wechselt nach Melsungen

Die Mannschaft ist informiert, der Aufsichtsrat offenbar noch nicht, obwohl die Tinte unter dem neuen Vertrag bereits getrocknet ist. Trainer Michael Roth wird den Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar verlassen und sich mit sofortiger Wirkung dem nordhessischen Ligakonkurrenten MT Melsungen anschließen, der bereits seit einigen Tagen um die Dienste des Ex-Nationalspielers gebuhlt hat. Bereits am Donnerstag soll Roth nach Verhandlungen mit MT-Aufsichtsratschefin Barbara Braun-Lüdicke den Kontrakt unterzeichnet haben, gestern gab er seinen Wechsel dann im Rahmen des Vormittagstrainings auch seiner Mannschaft bekannt.

Die Mannschaft ist informiert, der Aufsichtsrat offenbar noch nicht, obwohl die Tinte unter dem neuen Vertrag bereits getrocknet ist. Trainer Michael Roth wird den Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar verlassen und sich mit sofortiger Wirkung dem nordhessischen Ligakonkurrenten MT Melsungen anschließen, der bereits seit einigen Tagen um die Dienste des Ex-Nationalspielers gebuhlt hat. Bereits am Donnerstag soll Roth nach Verhandlungen mit MT-Aufsichtsratschefin Barbara Braun-Lüdicke den Kontrakt unterzeichnet haben, gestern gab er seinen Wechsel dann im Rahmen des Vormittagstrainings auch seiner Mannschaft bekannt.

Wetzlars Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Thielmann, bei der HSG für die Personalie Roth zuständig, wusste am Freitag um 14 Uhr aber noch nichts von diesen Entwicklungen, obwohl Roth bereits am Donnerstag bei Verantwortlichen der HSG darum gebeten habe, den Verein verlassen zu dürfen. "Es gibt von Melsungen einen Gesprächswunsch. Irgendwann am Wochenende. Mehr weiß ich nicht. Wenn es um Roth gehen sollte, kann ich nur sagen, dass er einen Vertrag bei uns hat. Wenn MT unseren Trainer haben will, kostet das Geld", erklärte Thielmann, der vorgibt, nicht zu wissen, dass es bei dem anberaumten Treffen allein noch um die Höhe der Ablösesumme geht, die für Roth fällig wird.

Der Coach hatte seinen Vertrag bei den Mittelhessen vor Saisonbeginn vorzeitig und offenbar voreilig bis 2012 verlängert.

Dass der Wechsel den finanziell klammen Grün-Weißen wohl eine sechsstellige Ablösesumme von den finanzstarken Nordhessen in die Kassen spülen wird, dürfte den HSG-Verantwortlichen den vorzeitigen Abschied von Roth allerdings versüßen. Marc Schäfer

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