Fußballkreis Alsfeld

SG Romrod/Zell zieht Reißleine

  • Christoph Sommerfeld
    vonChristoph Sommerfeld
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(cso). Es ist noch nicht allzu lange her, da spielte die SG Romrod/Zell noch in der Fußball-Kreisoberliga Süd um Punkte. In der Saison 2016/17 war das. Jetzt, drei Jahre später, hat sich das Blatt gewendet, und die Spielgemeinschaft verschwindet gänzlich von der Landkarte. Zur neuen Runde meldet man keine Mannschaft mehr.

Noch im April hatten die Romroder den Nachfolger von Coach Gerhard Krätschmer verkündet. Dorin Pop sollte in dessen Fußstapfen treten und den achten Platz verbessern, den das Team im Abschlussklassement 2019/20 belegt. Es sah also durchaus nach einem Fortbestand der SG aus. Doch dann kündigten sich zu viele Abgänge an. Auch neue Akteure waren nicht in Sicht. Die Jugendarbeit gestaltet sich seit Jahren schwierig. Und auch die Abgänge vor der Saison 2019/20 wirken noch nach. Elf Spieler - ein ganzes Team also - hatten die Schlossstädter damals verlassen, darunter unter anderem Torjäger Thomas Gemmer.

So war es für Kapitän Pascal Diehl und Co. in der nun offiziell für beendet erklärten "Corona-Spielzeit" des Öfteren schon schwer genug, überhaupt eine komplette Mannschaft auf die Beine zu stellen.

Dem Vernehmen nach scheiterten auch die Versuche der Verantwortlichen, die Spielgemeinschaft in den letzten Jahren um andere Klubs zu erweitern, um doch noch einen Fortbestand zu sichern.

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