Basketball

Rödl: Abbruch harter Schlag

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(sid). Laut Basketball-Bundestrainer Henrik Rödl wäre ein vorzeitiges Ende der Bundesliga ein harter Schlag für die Klubs. "Ein Abbruch der BBL würde sicher die Vereine stark belasten. Deshalb ist es verständlich, dass alle möglichen Szenarien durchgespielt werden", sagte er: "Wie man die Spieler und Fans in diesen Zeiten schützen kann und wie realistisch ein Wiedereinstieg in die Saison ist, ist schwer zu beantworten."

Am Mittwoch diskutiert die Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten über Lockerungen der Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Eine etwaige Fortsetzung der BBL, die seit 12. März pausiert, dürfte auch stark von den Ergebnissen der Gespräche abhängen.

Derzeit ist die Liga noch mindestens bis zum 30. April wegen der Corona-Krise unterbrochen. Ende März hatten sich die Vereine mehrheitlich mehr Bedenkzeit eingeräumt, um verschiedene Zukunftsszenarien durchzuspielen. Vereinzelt gab es Rufe nach einem Abbruch, der neunmalige Meister Brose Bamberg hatte sich beispielsweise dafür ausgesprochen.

Die BBL-Führung verfolgt aktuell das Ziel, die Saison sportlich zu beenden, um für die Vereine wichtige Einnahmen zu generieren. Infrage kämen jedoch wohl nur Spiele ohne Zuschauer, weshalb essentielle Ticketerlöse wegfielen. Geschäftsführer Stefan Holz bezifferte den Schaden in der "Bild am Sonntag" bereits abhängig vom jeweiligen Szenario auf bis zu 25 Millionen Euro.

"Zunächst bleibt zu hoffen, dass wir die Pandemie in den Griff bekommen und man daraus dann die richtigen Schritte im Sport treffen kann", sagte Rödl am Dienstag.

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