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Nico Rinderknecht.

Rinderknecht: "Schnell Einsatzzeit erarbeiten"

(gae) Mit 18 Jahren wurde der Traum Fußballprofi für den Gießener Nico Rinderknecht wahr. Beim FC Ingolstadt hat er im Sommer einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Einen neuen Verein zu finden, wurde höchste Zeit, schließlich war der Weg bei der Frankfurter Eintracht nach der U 19 vorbei.

Was ist für Sie beim FC Ingolstadt alles anders als bei Eintracht Frankfurt?

Nico Rinderknecht: Der FCI ist ein junger Verein, ich denke daher ist alles ein wenig übersichtlicher als in Frankfurt. Alles läuft familiär, trotzdem aber hochprofessionell ab.

Welche Rolle haben Sie für sich im Bundesliga-Team definiert?

Rinderknecht: Schnell ins Team finden und mir Bundesliga-Einsatzzeit erarbeiten.

Was war der ausschlagebende Grund für Sie, nach Ingolstadt zu wechseln?

Rinderknecht: Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir von Anfang an ein sehr gutes Gefühl gegeben

Ihr Fazit nach der Vorbereitung: Was müssen Sie noch tun, um Stammspieler zu werden?

Rinderknecht: Ich muss mich noch mehr an das Tempo gewöhnen und von den erfahrenen Spielern lernen.

Wie waren die Reaktionen aus der Heimat zum Wechsel?

Rinderknecht: Meine Familie und meine Freunde haben sich sehr für mich gefreut, das habe ich gespürt.

Von wem haben Sie die ersten Whatsapp-Nachrichten erhalten?

Rinderknecht: Auf meinem Handy gingen schon einige Nachrichten ein. Ich denke, die Ersten kamen sicherlich von meinem Bruder und meinem besten Freund.

Was haben Ihre Freunde dazu gesagt?

Rinderknecht: Meine engsten Freunde haben sich gefreut, denn sie wissen nur zu gut, wieviel Arbeit in den letzten Jahren dahintersteckten und dass ich doch auch auf manches verzichten musste. Aber es lohnt sich.

Was war Ihr Olympia-Highlight?

Rinderknecht: Für mich war das Highlight die Goldmedaille von Fabian Hambüchen, weil er auch aus unserer Region stammt! Zudem gucke ich gerne Tennis und habe fast jedes Spiel von Angelique Kerber gesehen. Ihr hätte ich eine Goldmedaille gewünscht.

Gefällt Ihnen schon ein typisches bayerisches Gericht?

Rinderknecht: Nein, typisch bayerisch habe ich noch nicht gegessen. Derzeit stehen die Nudelgerichte von Vapiano ganz oben auf meiner Speisekarte…

Ein Interview mit dem zweiten Gießener Neuzugang des FCI, Sonny Kittel, lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe.

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