DHB-Pokal-Final 4

Rhein-Neckar Löwen holen erstmals den Cup

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Der amtierende deutsche Handball-Meister Rhein-Neckar Löwen hat im elften Anlauf erstmals den DHB-Pokal gewonnen. Die Mannheimer setzten sich am Sonntag im Endspiel des Final 4-Turniers in der Barclaycard-Arena von Hamburg gegen den Bundesligarivalen TSV Hannover-Burgdorf mit 30:26 (13:11) durch und besiegten damit ihren Pokal-Fluch.

Der amtierende deutsche Handball-Meister Rhein-Neckar Löwen hat im elften Anlauf erstmals den DHB-Pokal gewonnen. Die Mannheimer setzten sich am Sonntag im Endspiel des Final 4-Turniers in der Barclaycard-Arena von Hamburg gegen den Bundesligarivalen TSV Hannover-Burgdorf mit 30:26 (13:11) durch und besiegten damit ihren Pokal-Fluch.

Bei den vorangegangenen zehn Teilnahmen seit 2006 waren die Mannheimer siebenmal im Halbfinale und dreimal im Finale gescheitert. Am Vortag hatte sich der souveräne Bundesliga-Spitzenreiter, der nun das erste Double der Vereinsgeschichte anstrebt, im Halbfinale gegen den SC Magdeburg souverän mit 31:24 behauptet. Die TSV Hannover-Burgdorf war durch einen 24:19-Sieg gegen die HSG Wetzlar bei ihrer ersten Endrunden-Teilnahme auch gleich ins Endspiel eingezogen, musste dort aber die Dominanz der Mannschaft um Ausnahmekönner Andy Schmid anerkennen.

Appelgren überragt

Das Samstag-Halbfinale war eine einzige Machtdemonstration des Deutschen Meisters gewesen. Die Rhein-Neckar Löwen nahmen den SC Magdeburg beim 31:24 (16:10) nach allen Regeln der Kunst auseinander. Andy Schmid gewann das Duell der Spielmacher gegen Marko Bezjak um Längen, Mikael Appelgren brachte die SCM-Werfer mit zwei Dutzend Glanzparaden schier zur Verzweiflung, und Alexander Petersson ließ im Verbund mit dem nachrückenden Hendrik Pekeler Magdeburgs Wurf-Ass Michael Damgaard nicht zur Entfaltung kommen. Über das 10:5 (17.) und Pausen-16:10 waren die Löwen-Weichen früh auf Sieg gestellt, beim Gegenstoß-30:20 (52.) von Gudjon Sigurdsson die Entscheidung lange gefallen.

Den Magdeburgern verhalfen auch die 12/8 Treffer von Rechtsaußen Robert Weber zu keinem Hoffnungsfunken; bei den Rhein-Neckar Löwen trafen Mads Mensah Larsen und Hendrik Pekeler mit je sechs Tore am besten.

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