Remis im packenden Bezirksoberliga-Derby

Der vergangene Spieltag in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren stand ganz im Zeichen zweier spannender Derbys. Zur absoluten Spitzenpartie empfing der Aufsteiger TSV Klein-Linden die dritte Mannschaft des NSC Watzenborn-Steinberg. Die fast vierstündige Begegnung erfüllte alles, was das Tischtennis-Herz begehrt: Packende Ballwechsel, einen hochdramatischen Spielverlauf und ein am Ende gerechtes 8:8-Unentschieden. 48 Stunden später mussten die Pohlheimer beim "großen Bruder" des TSV, dem TV Großen-Linden, antreten.

(tiv) Der vergangene Spieltag in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren stand ganz im Zeichen zweier spannender Derbys. Zur absoluten Spitzenpartie empfing der Aufsteiger TSV Klein-Linden die dritte Mannschaft des NSC Watzenborn-Steinberg. Die fast vierstündige Begegnung erfüllte alles, was das Tischtennis-Herz begehrt: Packende Ballwechsel, einen hochdramatischen Spielverlauf und ein am Ende gerechtes 8:8-Unentschieden. 48 Stunden später mussten die Pohlheimer beim "großen Bruder" des TSV, dem TV Großen-Linden, antreten. Das Spiel stand dem ersten Derby im Nichts nach, bestach ebenso durch viele interessante Duelle, nur mit dem einzigen Unterschied, dass es diesmal einen Sieger gab. So behauptete sich der NSC III im Entscheidungsdoppel zum 9:7. Klein-Linden durfte an diesem Spieltag ein weiteres Mal an die Platte und setzte sich beim TSV Grebenhain problemlos mit 9:1 durch.

TSV Klein-Linden - NSC Watzenborn-Steinberg III 8:8: Allein der Blick auf die Gesamtspielzeit verrät einiges über die Dramaturgie dieser Partie. 619:618-Bälle in 32:33-Sätzen schlugen sich beide Teams über 230 Minuten um die Ohren. Dabei fing alles so harmlos an, denn der Tabellenführer diktierte die Doppel nach Belieben. So setzten sich Jakob Armbrüster/Jannik Bäumler in vier Sätzen, Torsten Weber/Andreas Schmalz sowie Thomas Domicke/Walter Grohmann in jeweils drei Sätzen durch. In den folgenden Einzeln schlug dann der TSV zurück. Zunächst gewann Marcel Drolsbach trotz eines 0:1-Rückstands gegen Schmalz mit 3:1, bevor Neuzugang Dennis Grötzsch Weber im ersten Fünfsatzmatch des Tages bezwang. Im mittleren Paarkreuz holten sich die Watzenborner ihren Dreipunktevorsprung wieder zurück. Christian Jung und Jörg Drolsbach brachten Klein-Linden aber mit ihren Siegen erneut bis auf einen Zähler heran. Weber und Schmalz revanchierten sich für ihre Auftaktpleiten und heimsten zwei weitere Erfolge für den NSC ein. Nachdem sich Felix Donges in vier Sätzen gegen Armbrüster durchsetzte, konterte Domicke mit seinem Fünfsatzerfolg über Frank Drolsbach. Im hinteren Paarkreuz behielten die Gastgeber erneut zweimal die Übersicht, sodass das Match doch noch in die "Verlängerung" ging.

Beide Einser-Paarungen traten an. Marcel Drolsbach/Grötzsch holten mit 11:9, 11:13, 9:11, 13:11, 11:9 den achten Punkt zur leistungsgerechten Punkteteilung.

TV Großen-Linden - NSC Watzenborn-Steinberg III 7:9: Arvid Volkmann war auch im vierten Rückrundenspiel nicht im Einsatz. Für ihn rückte Routinier Hans-Jürgen Künz nach. Beim NSC ersetzte Kevin Vitols Walter Grohmann. Wieder erwischten die Gäste den besseren Start und gingen schnell mit 3:0 in Front. Doch Dirk Schneider (3:1), Uwe Schreiber (3:1) sowie Tobias Weber (3:2) egalisierten die Führung bereits nach drei Einzeln. Nachdem Armbrüster klar gegen Stefan Cebulla gewann, behauptete sich Ersatzmann Vitols in fünf Sätzen gegen Jannik Schaaf. Erneut war der TV dreimal in Folge zur Stelle, was gleichbedeutend mit der 6:5-Führung war. Armbrüster behielt in seinem zweiten Einzel wiederum die Oberhand, ehe Domicke und Bäumler zwei glatte Dreisatzsiege einfuhren. Künz ließ Vitols im letzten Einzel keine Chance, folglich besaßen die Großen-Lindener noch die Chance, im Entscheidungsdoppel wenigstens einen Zähler zu ergattern. Jedoch erwiesen sich Torsten Weber/Schmalz für Schneider/Tobias Weber als zu stark und brachten in drei Sätzen den 9:7-Erfolg unter Dach und Fach.

TSV Grebenhain - TSV Klein-Linden 1:9: Eine ganz klare Angelegenheit für die Gäste des TSV, die sich dank des Erfolges vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz schieben konnten. In den Doppeln gaben Grötzsch/Marcel Drolsbach sowie Donges/Jung jeweils nur einen Zähler ab, Marcel und Frank Drolsbach kamen dagegen gänzlich ohne Punktverlust aus. Auch die ersten drei Einzel liefen ähnlich ab wie die Doppel, sodass die Führung auf 6:0 ausgebaut werden konnte. Donges hatte dann im mit Abstand spannendsten Duell dieser Begegnung mit 12:10, 11:5, 14:16, 10:12, 6:11 das Nachsehen. Hinten gab es keinerlei Problemen, bevor sich TSV-Spitzenspieler Marcel Drolsbach in vier Sätzen zum 9:1 durchsetzte.

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