SG Rechtenbach fordert TSF Heuchelheim heraus

(vk) Vier äußerst interessante Paarungen hat das SWG-Pokal-Viertelfinale der Männer am Faschingswochenende zu bieten, wobei in allen vier Fällen die klassenniedrigeren Mannschaften Heimrecht haben. Bereits am heutigen Freitag startet das Pokal-Viertelfinale um 20 Uhr mit der Partie des Bezirksliga-A-Vertreters HSG Pohlheim II, der in der Sporthalle in Watzenborn-Steinberg den Oberligisten HSG Wettenberg erwartet.

(vk) Vier äußerst interessante Paarungen hat das SWG-Pokal-Viertelfinale der Männer am Faschingswochenende zu bieten, wobei in allen vier Fällen die klassenniedrigeren Mannschaften Heimrecht haben. Bereits am heutigen Freitag startet das Pokal-Viertelfinale um 20 Uhr mit der Partie des Bezirksliga-A-Vertreters HSG Pohlheim II, der in der Sporthalle in Watzenborn-Steinberg den Oberligisten HSG Wettenberg erwartet.

Die übrigen drei Begegnungen werden am Samstag ausgetragen. Um 17.30 Uhr erwartet Bezirksoberligist SG Rechtenbach Landesliga-Spitzenreiter TSF Heuchelheim. Das Langgönser Derby steigt um 18.45 Uhr in der Langgönser Karl-Zeiss-Sporthalle zwischen dem Bezirksoberligisten SG Langgöns/Dornholzhausen und dem Oberliga-Zweiten SG Kleenheim. Schließlich liegen auch zwischen Bezirksoberligist TSV Kirchhain und dem Regionalligisten HSG Pohlheim, die am Samstag um 19 Uhr in der Heinrich-Weber-Halle in Kirchhain aufeinander treffen, drei Spielklassen.

HSG Pohlheim II - HSG Wettenberg (Freitag / heute, 20 Uhr, Sporthalle Adolf-Reichwein-Schule W.-Steinberg): Die Pohlheimer "Zweite" ist die klassenniedrigste Mannschaft im Pokal-Wettbewerb. Dennoch will sich der "Hecht im Karpfenteich" möglichst nicht abwerfen lassen. "Für uns ist das Erreichen des Viertelfinales schon ein schöner Erfolg", erklärt Pohlheims Trainer Ergün Sahin, der eine ganz junge Mannschaft gegen den Oberligisten ins Rennen schicken wird. "Wettenberg ist Favorit, spielt drei Klassen höher, dennoch werden wir eine gewisse Einstellung an den Tag legen", sagt der Pohlheimer Trainer. Für Wettenbergs Trainer Dieter Puhl "ist das Spiel eine willkommene Möglichkeit, um im Spielrhythmus zu bleiben". Puhl kündigte das Debüt des neuen Torhüters Matthias Worms an. Dagegen wird Olaf Kleinschmidt nicht dabei sein. "Wir wollen das Spiel vernünftig bestreiten im Hinblick auf die Meisterschaftsspiele in den nächsten Wochen, denn die sind dann Woche für Woche ganz wichtig für uns", sagt der Wettenberger Trainer.

SG Rechtenbach - TSF Heuchelheim (Sa., 17.30 Uhr, Sporthalle Rechtenbach): "Heuchelheim ist eine sehr starke Mannschaft, die souverän und ohne Niederlage an der Spitze steht. Mit Torhüter Rocksien hat die Mannschaft jetzt schon mehr als Oberligaformat", hat Rechtenbachs Trainer Michel Loh, der mit seinem Team mit ausgeglichenem Punktekonto auf Platz fünf in der Bezirksoberliga steht, gehörigen Respekt vor dem Landesliga-Spitzenreiter. Bei Rechtenbach fehlt Michael Herrmann. "Alle Spiele müssen erst gespielt werden, wir haben relativ geringe Chancen und hoffen auf gute Unterstützung durch unsere Zuschauer", sagt Loh. In den letzten beiden Pokal-Jahren konnte Rechtenbach immerhin zweimal die klassenhöhere HSG Dilltal ausschalten.

Bei Heuchelheim leiteten Co-Trainer Karsten Dähnrich und Torwart-Routinier Michael Rocksien das Training für den beruflich in Berlin weilenden Trainer Jens Dapper. "Es ist immer unangenehm, gegen klassenniedere Mannschaften zu spielen", sagt Dapper. "Rechtenbach wird besonders motiviert sein, bei uns ist zu befürchten, dass wir nach dem Spitzenspiel-Sieg in Ober-Eschbach noch etwas träumen", erklärt TSF-Trainer Dapper. Abbas Kaplan wird bei den TSF fehlen, auch der Einsatz von Markus Schmidt ist nicht klar.

SG Langgöns/Dornholzhausen - SG Kleenheim (Sa., 18.45 Uhr, Karl-Zeiss-Sporthalle Langgöns): Pokalverteidiger SG Kleenheim will natürlich wieder möglichst weit kommen im SWG-Pokal, bei dem die ersten drei Mannschaften schon ein paar Euros gutmachen können. Bis auf Tim Hanika wird bei Kleenheim die Mannschaft spielen, die zuletzt bei der HSG Kahl/Kleinostheim mit 32:27 in der Oberliga gewann. Möglicherweise kann Stefan Euler, der wieder mit dem Training begonnen hat, sporadisch eingesetzt werden. Die Kleenheimer, die derzeit in der Oberliga so eine prächtige Rolle spielen und zwölf Siege eingefahren haben, wollen natürlich im Pokal weiterkommen und ihre guten Leistungen bestätigen.

Die Hausherren, die mit 26:10 Punkten Dritter in der Bezirksoberliga sind, wollen "mit unserer jungen Mannschaft ein gutes Spiel liefern", sagt Trainer Thomas Wallendorf. "Für uns ist das mal etwas ganz anderes, ein Lokalderby bleibt ein Lokalderby", so der Langgönser Trainer, der auf Torhüter Michael Wenzel verzichten muss. Für Wallendorf ist die Rolle des Favoriten klar. "Kleenheim ist da ganz klarer Favorit, aber wir werden das Spiel nicht so ohne weiteres kampflos abgeben"."

TSV Kirchhain - HSG Pohlheim (Sa., 19 Uhr, Heinrich-Weber-Halle Kirchhain): Drei Klassen liegen sportlich zwischen den Gastgebern aus der Bezirksoberliga und dem Gast aus der Regionalliga. Pohlheims Trainer Horst-Günther Schmandt hat ein Problem: "Ich habe bis jetzt nur sieben Feldspieler für diese Partie", sagt der Coach des heimischen Regionalligisten, denn Niko Bepler (Urlaub), Jan Schier und Jan-Philipp Hoepfner (beide verletzt) können ebenso nicht spielen wie Stefan Lex, der im Hüttenberger Zweitliga-Team gebraucht wird. "Ich hoffe, dass Sven Woesthoff, der sich am Knie verletzt hat, mitspielen kann", sagt Schmandt. Jüngere Spieler haben schon in der zweiten Mannschaft im Pokal gespielt und dürfen in keinen zwei Teams mitspielen. "Wir wollen natürlich gewinnen, das ist klar", erklärt Schmandt, der schon mit den Vorbereitungen auf das nächste Regionalliga-Heimspiel gegen die HF Untere Saar beschäftigt ist. Die Pohlheimer verloren zwar zuletzt bei Tabellenführer Gensungen/Felsberg mit 22:31, gewannen davor aber vier Spiele in Serie und manövrierten sich gut aus der gefährlichen Zone.

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