Leichtathletik

Rebekka Haase in Berlin Zweite

  • vonred Redaktion
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(pm). Corona hat die Athleten des Sprintteams Wetzlar ungewohnt lange davon abgehalten, auf der Bahn zeigen zu dürfen, was sie können. Beim Midsommar-Sportfest des SSC Berlin am Freitag im Mommsen-Stadion hat sich Rebekka Haase zumindest über 200 Meter stark zurückgemeldet. Über die 100 Meter wegen eines Fehlstarts im Vorlauf noch disqualifiziert, ließ die 27-Jährige in 23,56 Sekunden auf ihrer Paradestrecke nur Lokalmatadorin Lisa Marie Kwayie (Neuköllner SF, 23,21) den Vortritt.

Beim Einladungswettkampf des TV Wetzlar hatten die Männer am Samstag häufig mit zu starkem Rückenwind zu kämpfen. Im Stadion an der Lahn liefen die Top-Zeit von 10,32 Sekunden Michael Pohl und Elias Goer (beide Sprintteam Wetzlar) im zweiten Rennen mit 3,7 Metern pro Sekunde Rückenwind. Auch im ersten Lauf wurde das schnelle Duo angeführt von Sieger Elias Goer (10,34 Sek.) von zu heftigem Wind (+2,3 m/Sek.) unterstützt. Den Sieg über 200 Meter holte sich bei gültigem Rückenwind ebenfalls Elias Goer (20,97) vor Michael Pohl (21,08).

In den beiden Zeitläufen über die 100 Meter der Frauen mussten Lara Tornow und Antonia Dellert (beide Sprintteam Wetzlar) U 23-Europameisterin Jennifer Montag (Bayer Leverkusen, 11,30, 11,34), 400-Meter-Spezialistin Laura Müller (LC Rehlingen, 11,51, 11,47) und der Universiade-Zweiten Jessica-Bianca Wessolly (MTG Mannheim, 11,50) den Vortritt lassen. Für Lara Tornow standen am Ende 11,66 und 11,63 zu Buche, Antonia Dellert lief zweimal 11,81 Sekunden.

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