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Edgar Sosa, neuer Spielmacher von Rasta Vechta

Rasta Vechta mit neuem Spielmacher

(dpa). Die Lage bei Rasta Vechta ist dramatisch. Tabellenletzter in der Basketball-Bundesliga mit lediglich drei Siegen, der Abstand zum ersten Nicht-abstiegsplatz beträgt nach dem 89:94 am Wochenende bei den Telekom Baskets Bonn bereits vier Punkte. »Es ist eine schwierige Zeit, die wir gerade mit unseren Verletzungsproblemen durchmachen«, sagte Trainer Thomas Päch und sprach damit die Ausfälle der Leistungsträger Josh Young, Jean Salumu und Nationalspieler Philipp Herkenhoff an.

Allerdings gab es bei der sechsten Niederlage in Serie auch Lichtblicke. Neben den 24 Zählern von Tim Hasbargen zeigte der vor kurzem verpflichtete Edgar Sosa bei seinem Debüt eine mehr als ansprechende Leistung. 30 Punkte erzielte der 33 Jahre alte Spielmacher aus der Dominikanischen Republik und war trotz der wenigen Trainingseinheiten gleich ein Leader bei den Niedersachsen. »Hut ab vor seiner Leistung«, lobte auch Bonn-Trainer Will Voigt den neuen Vechta-Hoffnungsträger.

Im Abstiegskampf soll der Routinier eine wichtige Rolle einnehmen und für den Unterschied sorgen. Denn die Moral der Mannschaft ist trotz der vielen Rückschläge gut. »Du musst immer positiv bleiben«, sagte Sosa bei »MagentaSport«. »Jeder Tag ist ein neuer Tag, jedes Spiel ist ein neues Spiel. Es sind nur ein paar Dinge, die wir ändern müssen.«

Auch Sosa will sich noch weiter verbessern. Trotz seines überzeugenden Premierenauftritts. »Es war mein erstes Spiel seit Oktober. Vor allem in der Defensivarbeit muss ich stärker werden. Aber ich werde in den nächsten Tagen meine Teamkollegen noch besser verstehen«, erklärte er. »Ich mag unsere Mannschaft. Wir sind auf dem richtigen Weg.«

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