Die Qualität fehlt

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(red). In einem Nachholspiel der Verbandsliga Mitte stehen sich heute die Fußballer des FC Gießen II und der SSV Langenaubach in Watzenborn-Steinberg gegenüber. Für die Elf von Trainer Roger Reitschmidt ist dies die zweite Partie, in der man aufgrund der im Regionalliga-Team des FC wegen eines Corona-Falles verhängten Quarantäne keine personellen Anleihen von oben erhalten kann.

Auch wenn die Elf der FC-Reserve durch Ergänzungen aus der A-Jugend dennoch breit aufgestellt werden kann, hat die 2:6-Niederlage in Waldgirmes am Montag bewiesen, dass der Kader des FC-Unterbaus nur bedingt Ligatauglichkeit besitzt. Die Qualitäten eines Marco Koch, der im Regionalliga-Team keine Berücksichtigung mehr findet, reichten in der Lahnaue nicht aus, um den technisch, taktisch und läuferisch überlegenen Hausherren Paroli zu bieten.

Am Ende konnte man ob des fahrlässigen Umgangs beim Ausnutzen der Torchancen durch den Gegner froh sein, nicht zweistellig verloren zu haben. Dies war auch der Verdienst von Nico Mohr, der als Torhüter mit guten Paraden zum besten Mann seiner Elf avancierte. Gegen die mit Steffen Schneider in der Offensive herausragend bestückte Elf von SSV-Trainer Fabio Eidelwein, der "An der Neumühle" an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, wird für den Youngster zwischen den Pfosten wieder viel Arbeit zukommen. Alles andere als ein Sieg der Gäste wäre aus Sicht des noch punktlosen Schlusslichts eine faustdicke Überraschung. "Mir war klar, dass die Saison schwer wird - aber so schwer, das hätte ich nicht gedacht. Vor uns liegt eine weite- re schwere Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Der SSV ist kampfstark. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen", wünscht sich Reitschmidt eine Leistungssteigerung gegenüber dem Montagsauftritt.

Personelles: Levin Haak und Gianluca Kraus (beide verletzt) fehlen weiterhin.

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